Archiv für den Monat: Juni 2011

Test für die Berufswahl

Der folgende Test zur Berufswahl kommt aus Österreich:

http://www.berufskompass.at/berufskp31/anleitung.php

Mit einigen Einschränkungen soll der Test auch für Jugendliche gut sein.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Korrekt ferienjobben!

Welche Schülerin, welcher Schüler möchte nicht etwas Geld mittels Ferienjob verdienen? Damit das Ganze auch keine bösen Überraschungen birgt, hat die DGB Jugend eine kurze, leicht verständliche Übersicht für angehende Ferienjobber/-innen in Form einer Pdf-Datei zum bequemen Download (natürlich kostenlos) im Angebot:

http://www.magazin-auswege.de/data/2011/06/PM_DGB-Jugend_Ferienjobs_2011-06-24.pdf

Wichtig ist es demnach, folgende Punkte zu beachten:

Die gesetzlichen Vorgaben stehen hierzu im „Jugendarbeitsschutzgesetz“: Mit einigen Ausnahmen dürfen Kinder und Jugendliche bis einschließlich dem 14. Lebensjahr nicht arbeiten. Ausnahme: Mit Einverständnis der Eltern dürfen 13-Jährige maximal 2 Stunden täglich, allerdings nur (zu „humanen Zeiten“) zwischen 8 bis 18 Uhr arbeiten.  Es sind aber nur (sogenannte) leichte Tätigkeiten, wie z. B. Rasenmähen oder Zeitungsaustragen erlaubt.

15 bis 17-Jährige dürfen etwas mehr arbeiten, allerdings auch nur maximal 4 Wochen in den Ferien pro Jahr. Auch die älteren Jugendlichen dürfen keine schwere (oder auch gefährliche) Arbeit verrichten und nur tagsüber von 6-20 Uhr spätestens arbeiten.  Und hier gibt es wieder eine Ausnahme: Jugendliche, die bereits 16 Jahre alt sind, dürfen im Gaststättengewerbe sogar bis 22 Uhr arbeiten. Gibt es in einem Betrieb mehrere Schichten, so ist es sogar möglich, dass sie bis 23 Uhr arbeiten dürfen.  An z. B. Sportveranstaltungen ist es ebenfalls erlaubt, ausnahmsweise am Wochenende zu arbeiten, nicht jedoch an regulären Wochenenden.

Und nun kommt ein ebenfalls wichtiger Hinweis: Jugendliche müssen mit ihren Eltern darauf achten, dass sie über ihren Arbeitgeber bzw. über ihren Betrieb unfallversichert sind. Auch ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Lohn voll ausgezahlt wird. Denn bei einem reinen Schülerferienjob werden keine Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Verdient ein Jugendlicher aber mehr als 896 ,-€ in einem Monat, werden Steuern fällig. Doch diese werden in der Regel wieder im nächsten Jahr zurückerstattet. Die Jugendlichen sollten eine Lohnsteuerkarte beim Amt beantragen und vor Arbeitsbeginn einreichen.

Quelle: Siehe Link zur oben angegebenen Pdf-Datei!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Br-online: Berufsbilder mithilfe von Videos und übersichtlichen Beschreibungen kennenlernen

Eine tolle Möglichkeit bietet der Bayrische Rundfunk Jugendlichen (und Eltern) auf seinen Webseiten, sich anhand von Videos und Podcasts und mithilfe informativer Berufsbildbeschreibungen über viele Ausbildungsberufe zu informieren:

http://www.br-online.de/br-alpha/ich-machs/index.xml

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der Berufswahlpass

Nachdem es bald einen „Medienpass NRW „geben wird (vgl. http://www.paedblog.de/2011/06/15/beliebiger-medienpass-nrw/), verweise ich auf den Berufswahlpass.

Dieser soll Folgendes leisten:

  • Der Berufswahlpass hilft Schülerinnen und Schülern bei der beruflichen Orientierung.
  • Der Berufswahlpass ermöglicht es Eltern, Lehrkräften, der Berufsberatung und Betrieben die Jugendlichen auf ihrem Berufsfindungsweg zu unterstützen.
  • Der Berufswahlpass stellt die Angebote zur Berufsorientierung vor.
  • Der Berufswahlpass hilft, das persönliche Stärkenprofil zu ermitteln.
  • Der Berufswahlpass ist geeignet, den Weg zur Berufswahl zu dokumentieren.
  • Der Berufswahlpass fasst alle notwendigen Unterlagen zusammen, die für eine überlegte Berufswahl sinnvoll sind.
  • Der Berufswahlpass hilft bei der Lebensplanung.
Weitere Informationen hier zusammengefasst unter Planet Berufe (eine Webseite der Bundesagentur für Arbeit): http://www.planet-beruf.de/Der-Berufswahlpass-f.117.0.html
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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