Kategorie-Archiv: Berufsberatung

Berufsberatung auf einem Blick

Hier erhalten Sie einen Überblick über vorhandene Anbieter im Bereich der Berufsberatung: http://www.bildungsserver.de/Informationsplattformen-und-Adressen-der-Berufsberatung-2112.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Frühzeitig mit Berufswahl und Bewerbungen beginnen

Die Bundesagentur für Arbeit macht darauf aufmerksam, möglichst zwei Jahre vor dem Erreichen des gewünschten Schulabschlusses mit der Berufswahl, mit Planungsarbeiten für Bewerbungen und vorgeschalteten Praktika zu beginnen. Was SchülerInnen tun sollten, um sich „startklar“ für die Ausbildung zu machen, erfahren sie hier:

http://bwt.planet-beruf.de/index.php?id=2

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge / Coach

Blog.de – Ratgeber

Auch hier gibt es viele Bewerbungstipps und Hilfen rund um Fragen zur Ausbildung, zum Studium oder zum Vorstellungsgespräch: http://www.blog.de/ratgeber/berufsstart/tags/bewerbung/, http://www.blog.de/ratgeber/studium/ oder auch http://www.blog.de/tb/arbeit-karriere/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

NRW-Justiz: Lehrbriefe eines Professors

Wie begeistert man den Nachwuchs für einen Berufszweig? Professor Peter Dyrchs hat einen literarischen Weg gewählt und schrieb einer imaginären Schülerin namens „Passionara“ Lehrbriefe, die helfen sollen, das Jura-Studium in vielen Facetten zu verstehen. Am Ende steht die Entscheidung fest. Wird Passionara Jura studieren? Lesen Sie selbst: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/bereich_schueler/briefe_an_passionara/index.php.

Weitere Informationen für Schülerinnen und Schüler über das Jura-Studium gibt es  auf dieser Webseite: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/bereich_schueler/index.php – Eine Übersicht über Berufsbilder im Justizwesen finden Sie dagegen hier: http://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/Stellen/berufsbilder/index.php.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wege für Abiturienten ins Studium und in die Arbeit

Da Abiturientinnen und Abiturienten hinsichtlich ihrer Berufs- und  Studienwahl oft ratlos sind, können sie hier an einem tollen (und kostenlosen) Online-Test der Bundesagentur für Arbeit teilnehmen, um herauszufinden, welches Studium oder welcher Beruf zu einem passen könnte: https://powertest.abi.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jobbörse für Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler

In Leipzig findet am 17.01.2013 eine „5. Mitteldeutsche Jobbörse für NaturwissenschaftlerInnen“ statt. Organisiert wird diese Jobbörse von dem JungChemikerForum Leipzig in Kooperation mit der Graduiertenschule BuildMoNa der Universität Leipzig. Klicken Sie auf die folgende Webseite, um mehr Informationen zu erhalten: http://www.jcf.uni-leipzig.de/jobmesse.html

Link-Tipp: 

JungChemikerForum Leipzig-Webseite: http://www.jcf.uni-leipzig.de/

BuildMoNa-Webseite der Universität Leipzig: http://www.buildmona.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Ansätze in der Berufslaufbahn-Beratung

Die Entwicklung der Berufslaufbahn wird  in zweifacher Weise theoretisch beschrieben. Zum einen gibt es das Stufenmodell, wobei jeweils eine Stufe nach der anderen erklommen werden muss. So beinhaltet jede Stufe eine individuelle Entwicklungsaufgabe. Der Prozess der beruflichen Enwicklung besteht demnach aus einer Kette aus Einzelphasen, die hintereinander durchlaufen werden müssen. Dieser zuerst genannte stufenartige Ansatz in der Berufslaufbahnforschung, den der Sozialforscher Donald Super entwickelt hat, beschreibt die folgenden 4 Phasen:

„• Wachstums- und Explorationsstadium (Kindheit bis frühes Erwachsenenalter). Entwicklung berufsrelevanter Interessen, Fähigkeiten, Werthaltungen und Zielvorstellungen sowie die Entwicklung des Berufskonzeptes.
• Etablierungsstadium (frühes bis mittleres Erwachsenenalter). Entwicklung
einer Bindung an den gewählten Beruf (commitment, Laufbahnbindung) und der Versuch der Stabilisierung in der eingeschlagenen Laufbahn.
• Erhaltungsstadium (reifes Erwachsenenalter). Aufrechterhaltung und Sicherung des beruflichen Status.
• Stadium des Rückzugs (spätes Erwachsenenalter). Veränderung der Einstellung zur Arbeit und zum Beruf sowie zur allgemeinen Verringerung und Verlagerung der Aktivitäten.“

Zitiert aus: http://athene.bibl.unibw-muenchen.de:8081/doc/86279/86279.pdf, Seite 28.

Der neuere Ansatz stellt den oben genannten infrage. Ulrich Becks Individualisierungsthese gleicht sich der beruflichen Realität schon eher an, die sich dadurch auszeichnet, dass Arbeitnehmer häufiger als bisher ihren Arbeitsplatz, Arbeitgeber und sogar den Beruf wechseln.

Nachdem die Entwicklung der Berufslaufbahn theoretisch in zweifacher Weise beschrieben wurde, entstanden in der Folge drei unterschiedliche Ansätze zur entsprechenden  Berufslaufbahnberatung, und zwar der sozialkognitive, der ressourcenorientierte und der bindungstheoretische Ansatz.

Der sozialkognitive Ansatz des Career Counseling haben Lent, Brown und Hackett beschrieben. Sie leiteten ihren Ansatz von Albert Banduras Lerntheorie ab. Hierbei spielt das Konzept der Selbstwirksamkeit eine entscheidende Rolle. Dieses Konzept beinhaltet den Umstand, an die Wirksamkeit seiner eigenen Fähigkeiten zu glauben.  So konnte nachgewiesen werden, dass Frauen beruflich weniger Erfolg hatten, da sie weniger von ihren eigenen Fähigkeiten überzeugt waren. Daneben wirken sich unterschiedliche Faktoren wie z. B. die soziale Herkunft, Geschlechtszugehörigkeit, biografische Erfahrungen etc.  sich auf die berufliche Laufbahn aus. Entscheidend ist hier auch die Nutzung eines Netzwerkes, da auf diese Weise eigene Ressourcen geschont werden. Je mehr soziale Kontakte ausgebaut werden, desto erfolgreicher gestaltet sich oft das Berufsleben.  Im Rahmen dieses sozialkognitiven Ansatzes zur Laufbahnberatung wird jedoch lediglich auf den Beratenden bzw. auf die Beratende geschaut und darauf verzichtet, diesen Menschen im Kontext seines Umfelds zu betrachten.

Der ressourcenorientierte Ansatz von Hobfoll (1998) ordnet Ressourcen in einer dreistufigen Hierarchie an, die prinzipiell der Bedürfnishierarchie von Marslow entspricht (vgl.: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/beduerfnishierarchie.html).  Die Klienten sollen in der Beratung angehalten werden, sich um ihre Ressourcen zu kümmern, um quasi (psychisch) wieder „voll aufzutanken“. Hierzu gehört es, dass die Ratsuchenden lernen sollen, gerade unter Stress und im bisweilen anstrengenden Alltag, wieder mehr auf auch sich selbst zu achten und sich die Ressourcen zu holen, die sie gerade brauchen. Pädagogisches Ziel könnte sein, das Ressourcenmanagement der Einzelnen Ratsuchenden zu fördern.

Der bindungstheoretische Ansatz in der Berufslaufbahnberatung geht davon aus, dass frühkindliche soziale Beziehungen das eigene Sozialverhalten prägen. Eine gute Beziehung des Jugendlichen zu seinen Eltern ist in der Regel förderlich für eine gelungende Berufswahlentscheidung. Jugendliche mit einem sicheren Bindungsstil zeigten sich nach außen hin aktiver und letzten Endes beruflich erfolgreicher als  unsichere, ängstlichere Jugendliche, die sich eher defensiv verhielten.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Quelle:

GABLERS Wirtschaftslexikon. Das Wissen der Experten. Springer Gabler.: Bedürfnishierarchie. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/beduerfnishierarchie.html bzw. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/77711/beduerfnishierarchie-v5.html

GERSTENMAIER, Jochen; GÜNTHER; Susanne: Berufslaufbahnberatung (Career Counseling). In: NESTMANN, Frank; ENGEL, Frank, SICKENDIEK, Ursel (Hrsg.): Das Handbuch der Beratung. BAnd 2. Ansätze, Methoden und Felder. Tübingen: DGVT-Verlag, 2004, S. 933 – 945.

TRIEBEL, Claas: Kompetenzbilanzierung als psychologische Intervention. Wirkfaktoren und Wirkprinzipien in Laufbahnberatung und Coaching. Dissertation,  Universität der Bundeswehr München, März 2009, S. 28:  http://athene.bibl.unibw-muenchen.de:8081/doc/86279/86279.pdf,

Notwendigkeit der Berufswahl

„Das wichtigste im Leben ist die Wahl eines Berufes. Der Zufall entscheidet darüber.“
(Blaise Pascal, 1623-1662)

 

Informationen rund um die Arbeits- und Berufswelt vom Verbraucher für den Verbraucher

Verbraucher schreiben gegen Geld diverse Artikel auf einer Webseite, die wiederum andere Verbraucher lesen sollen/können. U. a. gibt es auch eine Rubrik „Beruf & Bildung„, in der Sie viele Informationen über Berufswahl, Ausbildungsmöglichkeiten, Bewerbungen, Berufe, über Fragen zur Umschulung, Gehalts-Fragen oder auch z. B. über die Frage, wie ein Kleingewerbe anzumelden ist: http://www.dir-info.de/beruf-bildung/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Soziale Berufe kann nicht jede(-r)!

Dass nicht jede bzw. jeder für soziale, pflegerische oder erzieherische Berufe geeignet ist, macht u. a. diese Webseite deutlich:

http://blog.soziale-berufe.com/

Hier erfahren Sie aus erster Hand, was es heißt, in diesen Berufen tätig zu sein.  Junge Leute berichten von ihren ersten Eindrücken, die sie beispielsweise im Rahmen eines Praktikums etc.  gesammelt haben. Während ein gewisser Justin nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr   Rettungssanitäter werden will (siehe: http://blog.soziale-berufe.com/2012/12/05/justine-18-das-fsj-hat-mir-bei-der-berufswahl-geholfen-5-12-12/), kommen Michelle Zweifel, ob sie sich für den richtigen Beruf entschieden hat (siehe: http://blog.soziale-berufe.com/2012/11/26/nach-dem-fsj-seminar-uberdenke-ich-meinen-berufswunsch-26-11-12/). Die Berufswahl braucht Zeit und vor allen Dingen Praxiserfahrungen.

Ansonsten hier noch eine Übersicht über die beliebtesten Berufe, für die sich Frauen und Männer entschieden haben: http://www.karrieretrends.de/wissen/analysen-und-studien/ranking-die-10-beliebtesten-studiengaenge-in-deutschland-2/003904/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pflege- und Sozialberufe für Männer

Junge Männer, die in ihrer Berufswahl über  erzieherische, soziale oder pflegerische Berufe  nachdenken, können sich sicher sein, dass sie auch in diesen Berufsfeldern unbedingt gebraucht werden. Hier kann man auf der Hamburger Webseite der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration eine informative Broschüre (Stand 2008) u. a. kostenlos als Pdf-Dokument herunterladen und sich informieren:

http://www.hamburg.de/gleichstellung/veroeffentlichungen/116752/berufe-fuer-jungs.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Erfolgreiche Berufswahl = erfolgreich erwachsen werden

Dass eine erfolgreiche Berufswahl oft wesentlich ist für eine gesunde, psychische Entwicklung von Jugendlichen, zeigt sich, wenn man sich die entwicklungspsychologischen Hintergründe bewusst macht:

http://www.paedblog.de/2012/12/06/jugendliche-eltern/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Berufseinstieg für PädagogInnen

Auch Akademikerinnen und Akademiker benötigen durchaus Hilfe und Tipps für ihren Berufseinstieg. Hier gibt es eine informative Liste u. a. mit  Hinweisen für eine effektive Bewerbung.  So kann der  Einstieg in die Berufswelt für Pädagoginnen und Pädagogen gelingen:

http://www.uni-graz.at/tipps_fuer_den_berufseinstieg_fuer_paedagoginnen.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

BR Alpha: Videos zur Berufsorientierung

Der bayrische Bildungskanal BR Alpha hat für Schülerinnen und Schüler bzw. für Interessierte eine informative Rubrik mit Videos erstellt, die anschaulich verschiedene Berufe/Berufsbilder beschreiben:

http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/ich-machs/index.html

Eine nützliche Hilfe für diejenigen, die ihre Berufswahl (noch) nicht abgeschlossen haben!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kostenlose Zeitschrift downloaden

Laden Sie sich hier die folgende Zeitschrift bidok works (Zeitschrift für berufliche Integration in Tirol) – Ausgabe Juli 2012 –  kostenlos in Form einer Pdf-Datei herunter: http://bidok.uibk.ac.at/projekte/arbeitswelt_tirol/downloads/bidok-works-7-12.pdf

Dies sind die Themen (Quelle: siehe obigen Link):

„JUGENDCOACHING, SCHUBS & CO
BEITRÄGE DER FORSCHUNG ZU
INKLUSIVEN ÜBERGANGSPROZESSEN
CHANCEN AUF BILDUNG NUTZEN
SCHWERPUNKT SÜDTIROL
ESF-PROJEKT PERSONENZENTRIERTE
BERUFSORIENTIERUNG
DER BERUFSEINSTIEG FÜR MENSCHEN
MIT BEHINDERUNG
AUSBILDUNGS- UND BERUFSBERATUNG
FÜR JUGENDLICHE MIT BEHINDERUNG“

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.