Kategorie-Archiv: Berufenet.arbeitsagentur.de

Berufsberatung auf einem Blick

Hier erhalten Sie einen Überblick über vorhandene Anbieter im Bereich der Berufsberatung: http://www.bildungsserver.de/Informationsplattformen-und-Adressen-der-Berufsberatung-2112.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Planet Beruf – Für gut befunden

Laut BW Bildung und Wissen hat die bekannte Webseite der Bundesagentur für Arbeit „Planet Beruf“ bereits Anfang 2011 eine gute Bewertung von test.de, eine Internetpräsenz der Stiftung Warentest, erhalten.

Den Bericht können Sie hier lesen: http://www.test.de/Berufsorientierung-fuer-Schueler-im-Internet-Im-Raumschiff-zum-Traumjob-4184209-0/

Aus beruflicher Sicht kann ich bestätigen, dass diese Seite gut geeignet ist für Schüler und Teilnehmer einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Wichtig ist es, dass man die jungen Leute nicht einfach davor setzt und „machen lässt“, sondern dabei bleibt und sie durch das Programm führt. Viele vergessen erfahrungsgemäß, den sogenannten Stärkencheck zu absolvieren. Damit würde eine Fremdeinschätzung fehlen. Zudem dient dieser Stärkencheck auch nebenbei als gute Vorbereitung für einen Einstellungstest.

Silvio Ströver, Bildungsbegleiter

 

Das neue BIZ erleben!

Eltern sollten wissen, dass sie ihren Nachwuchs schon frühzeitig (= anderthalb bis  zwei Jahre vor dem Schulabschluss!)  in das örtliche Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit schicken bzw. begleiten können. Besser ist es, nicht erst kurz vor Schulende die Jugendlichen über diese gute Möglichkeit aufzuklären, wo sie sich kostenlosen Rat und viele Informationen über Berufe und Stellenangebote einholen können. Wer noch nie vom BIZ gehört hat, kann hier dieser Info-Einrichtung einen ersten, virtuellen Besuch abstatten:

http://www.planet-beruf.de/Video-Das-neue-Beru.13179.0.html?&type=20

Man benötigt keine Anmeldung, sollte sich jedoch über die jeweils unterschiedlichen Öffnungszeiten informieren.  Auch Studenten, Arbeitssuchende, letzten Endes alle Bürger können sich dort beraten lassen,   sich über Fortbildungsmöglichkeiten etc. informieren. Kostenlose Broschüren und sonstige Materialien können mitgenommen werden, Besucher/-innen dürfen kostenlos im Internet nach Ausbildungs- oder Arbeitsstellen recherchieren, Stellenangebote ausdrucken und sich bei der Gestaltung der Bewerbung nützliche Tipps geben lassen.  Ein Besuch lohnt sich!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bedeutung von Berufsorientierung und Berufsberatung

Ziele und Aufgaben der Berufsberatung und Berufsorientierung hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bereits 2005 formuliert und hier zum Nachlesen dokumentiert und veröffentlicht:

http://www.good-practice.de/infoangebote_beitrag2276.php

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der Klassiker: Berufsbilder im Berufenet

Hier gibt es die besten Informationen über sämtliche Berufe. Ein absolutes Muss für alle Schüler, Eltern und Bewerber, die sich über aktuelle Berufe informieren möchten:

http://www.berufenet.arbeitsagentur.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Praktikumsberichte als Indikator für den Einstieg in die Arbeitswelt sehen

Praktikumsberichte werden trotz mancher Vorgaben der Klassenlehrer von den Schülern oft sehr unterschiedlich in Qualität und Quantität gestaltet, was eine faire Bewertung nicht immer einfacher macht.  Zuletzt erhielt ich Berichte zur Bewertung, die diese Unterschiedlichkeit wieder bestätigten. So schwankte die Seitenanzahl zwischen acht und 45 Seiten.  Die Aufgabe im vierwöchigen Praktikum bestand darin, eine sogenannte „Beobachtungsaufgabe“ zu bestimmen. Ziel ist es dabei, einen speziellen Arbeitsablauf genauer zu beobachten und zu beschreiben. Der Praktikumsbericht sollte wie folgt gegliedert sein:

-Deckblatt
-Vorstellung des Betriebs
-Vorstellung des Ausbildungsberufes
-Schriftliche Beobachtungsaufgabe
-Tätigkeitsbericht
-Persönliche Meinung
-Anhang
Natürlich mussten diese Punkte enthalten sein, und die Worte sollten gezählt werden, was selbstverständlich nicht immer durchgehalten wurde. Mir fallen bei Schülern in den Abgangsklassen häufig auch sprachliche Mängel auf. Doch einige Praktikanten waren so engagiert bei der Sache gewesen, dass sie sich gewissermaßen „Fleißpunkte“ verdienen konnten, wenn die Mappe schön gegliedert, kreativ gestaltet und nicht ganz so mager ausfiel.  Anhand solcher Mappen erkennt man als Schulsozialpädagoge schnell, wer sich wirklich auf den Beruf vorbereitet und wer nicht. Mangelhaft erstellte Praktikumsmappen sind für mich häufig ein Indiz dafür, dass ein problemloser Übergang von der Schule in den Beruf gefährdet ist.  Daher ist es mir wichtig, Rücksprache mit den einzelnen Schülern zu halten, und ihnen bewusst zu machen, wie wichtig es ist, weiter an sich zu arbeiten. Oft hilft dabei eine enge Verzahnung mit der Berufsberatung, die ich in Absprache mit dem betreffenden Schüler schnell einschalte, um ihm weitere Beratungsangebote zu zeigen und eine berufliche Perspektive zu eröffnen. Meine Aufgabe besteht in der Regeln dann darin, die Kooperation des Betreffenden aufrecht zu erhalten und die Möglichkeiten aufzuzeigen, was der Schüler selbst tun kann, um seine Lage zu verbessern.

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge