Kategorie-Archiv: 2011

Planet Beruf – Für gut befunden

Laut BW Bildung und Wissen hat die bekannte Webseite der Bundesagentur für Arbeit „Planet Beruf“ bereits Anfang 2011 eine gute Bewertung von test.de, eine Internetpräsenz der Stiftung Warentest, erhalten.

Den Bericht können Sie hier lesen: http://www.test.de/Berufsorientierung-fuer-Schueler-im-Internet-Im-Raumschiff-zum-Traumjob-4184209-0/

Aus beruflicher Sicht kann ich bestätigen, dass diese Seite gut geeignet ist für Schüler und Teilnehmer einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Wichtig ist es, dass man die jungen Leute nicht einfach davor setzt und „machen lässt“, sondern dabei bleibt und sie durch das Programm führt. Viele vergessen erfahrungsgemäß, den sogenannten Stärkencheck zu absolvieren. Damit würde eine Fremdeinschätzung fehlen. Zudem dient dieser Stärkencheck auch nebenbei als gute Vorbereitung für einen Einstellungstest.

Silvio Ströver, Bildungsbegleiter

 

Der „Klebeeffekt“ bei Hauptschülern

Eine Studie (2011) belegt u. a., dass Hauptschüler erfolgreicher in die Ausbildung starten, wenn sie mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können. Zudem zeigt sich, dass Praktikanten oft eine Ausbildung in den Betrieben beginnen können, wo sie auch zuvor als Praktikant/-in gearbeitet haben. Der sogenannte „Klebeeffekt“ sollte daher bei der Förderung von Hauptschülerinenn und -schülern berücksichtigt werden. Weitere Ergebnisse gibt es hier:

http://www.dji.de/bibs/9_13646_DJI_Papier_SFI_2%2008.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die drei Phasen des Bewerbungsprozesses unbedingt beachten!

„Bewerben Sie sich bitte umgehend…“ heißt es oft in den Stellenangeboten. Doch viele Jugendliche kennen das Wort „umgehend“ gar nicht. Und sie verstehen nach einer Erklärung häufig nicht, wozu sie sich beeilen sollen. Doch bestimmen nun mal die potenziellen Arbeitgeber den Takt, denn sie sind es, die lange vorher planen, zig Kandidaten testen und zum Vorstellungsgespräch einladen müssen. Je größer ein Betrieb und  wenn er ein Teil einer Kette (Filiale einer Großkette) ist, desto eher werden standardmäßig bestimmte Phasen des Bewerbungsablaufes nach einem festen Muster eingehalten. Phase 1 begann im Sommer und umfasste die Bewerbungsaktivitäten der Jugendlichen. Diese Phase neigt sich jedoch für 2012 dem Ende zu. Denn nun laufen die Fristen bei den besonders attraktiven Ausbildungsplätzen wieder ab, in manchen Fällen kann man sich schon seit Wochen nicht mehr für das Ausbildungsjahr 2012 bewerben. Beispielsweise endete die Frist für Jugendliche, die sich an der Universität Dortmund um einen Ausbildungsplatz beworben haben, Ende Oktober. Die Bewerbungsphase 1 für 2012 ist also zeitlich um.

Theoretisch müsste nun auch bei den abgehenden Schülern die Phase 2 beginnen, die das Absolvieren der Einstellungstests meint. Leider ist es jedoch so, dass viele Jugendliche noch immer abwarten, bis sie das Halbjahreszeugnis Mitte/Ende Januar erhalten. Sie bekommen zum Teil wenig Druck von der Schule oder von ihren Eltern, sich eher gestern als morgen zu bewerben. So werden viele erst nach Erhalt des Halbjahreszeugnisses aktiv, wenn sie dann auch in der Regel wissen, ob es ggf. mit der Berufsschule klappt oder nicht. So ist ein gewisser Prozentsatz an Panik vorprogrammiert. Ohne Berufsschulzusage oder ohne prima Halbjahreszeugnis wissen viele nicht, wo sie sich jetzt noch bewerben können. Und natürlich haben viele nicht aufgepasst, als wertvolle Tipps zur individuellen Bewerbungsgestaltung gegeben wurden. All das rächt sich im Nachhinein.

Immerhin schafft es ein Teil dieser Jugendlichen, einige Ausbildungsplätze bei Bekannten oder Verwandten evtl. im landwirtschaftlichen Betrieb zu finden, oder im einsamen Kaufmannsladen mitten in der Pampa. Aber die begehrten Plätze sind häufig schon vergeben. Wer klug (gewesen) ist, hat jetzt schon seit dem Sommer mindestens 50 – 100 Bewerbungen verschickt und erhielt bereits die ein oder andere Einladung – natürlich neben vieler Absagen. Diese Bewerber bereiten sich nun größtenteils auf Einstellungstests vor und sind somit schon in der Phase 2 des Bewerbungsablaufes. Wer immer noch abwartet, hat Phase 1 fast verschlafen und wird sich – wenn er oder sie dann überhaupt noch das Glück hat –  in irgendeiner Maßnahme wiederfinden. Ansonsten gilt es gerade für sie, täglich bis wöchentlich die Jobbörse der Arbeitsagentur zu durchforsten:

http://jobboerse.arbeitsagentur.de/

Phase 3 folgt nach der erfolgreichen Teilnahme an den Einstellungstests. Diese Tests können einen ganzen Vormittag andauern, wer eingeladen wird, erhält für diesen Tag „schulfrei“, was natürlich mit der Schule abgesprochen werden muss. Dort finden sich möglicherweise 30 oder 50 verschwitzte, nervöse Jugendliche in einer großen Aula wieder und dürfen seltsame Sozialspielchen veranstalten, was viele nicht ernst nehmen und – ohne es zu bemerken – sofort von der Liste gestrichen werden, worauf die stehen, die nach Bestehen dieser Tests zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Neben diverser Turmbau- oder Brückenbau-Übungen stehen aber auch noch viele Tests auf dem Programm, die das logische Denken, das Sprachvermögen, die Allgemeinbildung (Geografie, Biologie, Religion, Politik, Geschichte, Chemie…) oder die mathematischen Fähigkeiten abfragen. Und hier zeigt sich, wer schon mal die Tagesschau gesehen, die Tageszeitung gelesen oder wer nicht alle Nebenfächer abgewählt hat, die man abwählen durfte. In diesen Tests geht es unter anderem darum, herauszufinden, ob die Schülerin bzw. der Schüler auch ein wenig mehr von der Welt mitbekommen hat, als nur das rein Schulische.  Nun ist es auch von Vorteil, wenn man zwei Jahre vor Schulabgang die ersten Praktika mitgemacht hat und weiß, dass das ehrenamtliche Engagement (Zugehörigkeit zu einem Verein etc.) auch ein Stück dazu beiträgt, die Chancen auf eine (gute) Ausbildung zu erhöhen. Vielen Schülern muss man erklären, dass es auch ein wenig darum geht, herauszufinden, wer nervenstark bleibt. Viele Tests sind  nämlich so angelegt, dass man nicht alle Aufgaben schafft. Wer zudem verbissen an einer Aufgabe hängen bleibt, hat gleich doppelt Pech, denn die Zeit läuft gnadenlos weiter. Mindestens 50 % der Antworten, besser 60-70 %, sollten korrekt gelöst sein. 100 % schafft eigentlich niemand, zu lösen. Nach Auswertung der Tests und der Beoachtungen, die sogar noch im Eingangsflur des Betriebs nicht enden (manch ein fluchender, getesteter Schüler wird noch im Flur von hellhörigen Mitarbeitern des Betriebs bemerkt und darf sich dann auf eine entsprechende Absage freuen), steht fest, wer in Phase 3 zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden soll.

Hier können die Jugendlichen noch einmal richtig punkten! Es geht in der Regel weniger um reine Fachkompetenz, sondern eher um Persönlichkeit und Ausstrahlung.  Auch hierzu sollte sich jeder Bewerber gründlich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet haben und wissen, wie man sich verhält, wie man sich angemessen kleidet und vor allen Dingen, was man antworten kann. Schon eine erste, scheinbar banale Frage, ob der Bewerber etwas trinken möchte, kann schon bei einer falschen Antwort dazu führen, dass man im Prinzip gleich wieder gehen kann. Wer arrogant sagt, dass er gesünderes zu trinken pflegt als das, was ihm der Personaler bzw. der Firmenchef anbietet, hat verspielt. Aber auch derjenige, der aus Angst alles annimmt, begibt sich auf Glatteis, weil auch Ja-sager nicht gewollt sind. Wichtig ist es im Gespräch, zu wissen, wie man sich beworben hat. Der Lebenslauf sollte ebenso wie das Anschreiben im Gedächtnis sein. Doch geht es nicht darum, das Geschriebene nachzuerzählen, sondern eher darum, die eigenen Stärken und Fähigkeiten ganz gezielt auf das Stellenangebot hin präsentieren zu können.

Es gibt also reichlich zu tun, zu üben und vorzubereiten. Sollten Sie jetzt in der Abgangsklasse sein und haben Sie sich bisher noch gescheut, sich zu bewerben, kann ich Ihnen nur raten, sofort (= umgehend!) anzufangen! Tipps und Tricks rund um die Bewerbung finden Sie auch in meinem Weblog:  http://berufe.paedblog.de/category/bewerbungstraining/

Viel Erfolg!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Auf der Webseite http://www.buero-fuer-arbeitsschutz.de finden Sie eine Menge Informationen in Bezug auf  den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.  In der Rubrik „Für die Praxis“ (http://www.buero-fuer-arbeitsschutz.de/praxis/index.html) erhalten Sie nützliche (kostenlose) Downloads (Musterbriefe etc.) zu Betriebsvereinbarungen zur Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes, Checklisten und Fragebögen zu psychischen Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und vieles mehr.

Beachten Sie zudem auch den folgenden Link zum selben Thema:

http://www.gutearbeit-online.de

oder auch:

http://www.wiki-gute-arbeit.de/index.php/Hauptseite

Und hier gerade für Auszubildende bzw. Jugendliche ein wesentlicher Link in Sachen Arbeitsschutz:

http://www.wiki-gute-arbeit.de/index.php/Thematische_%C3%9Cbersicht_-_Jugend/Ausbildung

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Gute Chancen für Bewerber

Glaubt man der frohen Kunde, so dürfen sich zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber zurecht freuen:

http://www.youtube.com/v/fAsZP6Qlwrk?version=3&feature=player_detailpage“ allowFullScreen=“true

Und damit erhalten Sie hiermit auch gleich den Tipp, sich ab und zu im Youtube-Kanal der Bundesregierung umzuschauen:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=SBYTF0peiFc

bzw.  für weitere Video-Informationen der Bundesregierung klicken Sie bitten hierhin:

http://www.youtube.com/bundesregierung

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Isarrunde.de: Cybermobbing

Auch auf isarrunde.de geht es u. a. um das leidige Thema, wie man sich gegen Cybermobbing wehren kann. Cybermobbing betrifft sicherlich besonders die etwas Jüngeren (und damit Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger), die schon eher mit dem Chatten und Facebook großgeworden sind. Schauen Sie sich hier ein Video dazu an:
http://www.isarrunde.de/isarrunden/cybermobbing-mobbing-im-internet.html
Blogbeiträge zum Mobbing gibt es auch in meinem Paedblog:
http://www.paedblog.de/?s=mobbing
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

BBS.TV: Videos einer erfolgreichen Berufsschule online

Die Berufsbildenden Schulen (BBS) des Landkreises Osnabrück Brinkstraße scheinen sehr erfolgreiche Arbeit zu leisten. Sie schaffen es, dass aktuell über 4300 Berufsschüler einen der sogenannten MINT-Berufe erlernen (vgl. http://bildungsklick.de/a/81243/jugendliche-begeistern-sich-fuer-technische-berufe/), also Berufe in den technischen Berufsfeldern (Ingenieure, Naturwissenschaftler, Mathematiker, Techniker und IT-Experten). Diese Berufsbildenden Schulen zeigen nun einige Videos, die belegen, dass Technik begeistert. So gewinnt man den Nachwuchs:
http://www.youtube.com/watch?v=oc-Umawmh6k&feature=player_embedded
Weitere Videos zu den technischen Berufen gibt es hier:
http://www.bbs-os-brinkstr.de/cms/1142.html
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Traumjobs auf audimax.de

Wahre Traumjobs verspricht vollmundig das

CAREER-CENTER

Abiturienten und Studenten:

http://www.audimax.de/

Zudem finden Sie  hier u. a. Bewerbungstipps:

Anschreiben & Lebenslauf:

http://www.audimax.de/news-detail/

article/anschreiben-und-lebenslauf-030/

Bewerbungsgrundlagen:

http://www.audimax.de/news-detail/article/

grundlagen-fuer-die-bewerbung-014/

E-Assessment-Center:

http://www.audimax.de/news-detail/article/

e-assessment-center-031/

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Das neue BAföG: Merkblätter und weitere Informationen

Nützliche Informationen über das neue BAföG erhalten Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: http://www.bafoeg.bmbf.de/

Merkblätter zum kostenlosen Dowload stehen Ihnen- z. B. als Auszubildende(r) oder Student(-in) – zur Verfügung, damit Sie sich über die verschiedenen BAföG-Formen einen Überblick verschaffen können:

http://www.bafoeg.bmbf.de/de/183.php

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

 

Bildungsklick.de: Wie Auszubildende gefördert werden

Einen informativen Artikel über die Förderung von Auszubildenden können Sie auf  Bildungsklick.de, dem bekannten Bildungsnachrichten-Portal, nachlesen:

http://bildungsklick.de/a/81089/wie-auszubildende-gefoerdert-werden/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Lebenshilfe.de: Das BSJ – Berufsvorbereitendes Soziales Jahr der Lebenshilfe

Das Berufsvorbereitende Soziale Jahr (BSJ) können Menschen zwischen 16 und 26 Jahren z. B. bei der Lebenshilfe.de ableisten, um einen guten Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten und Nebenbei etwas Gutes zu tun.

Suchen Sie sich hier eine Stelle in Ihrer Nähe:

http://www.bsj-lebenshilfe.de/

Die Vergütung soll mindestens 470,- € (Bruttoverdienst) betragen.  Informieren Sie sich.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sich als Held bewerben

Wer sich als Sozialheld fühlt, kann sich gleich hier bewerben:

http://sozialhelden.de/held_werden/helden-gesucht/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Neue Wege für Jungs: Mannopoli – das Ratespiel zur Berufs- und Lebensplanung

Jungen bzw.  männliche Jugendliche haben in der Regel ganz andere Berufswünsche und Ziele als Mädchen und weibliche Jugendliche. Um dem männlichen Nachwuchs bei seiner Berufsorientierung spielerisch ein wenig auf die Sprünge zu verhelfen, wurde ein neues Spiel für Unterricht und Gruppenarbeit entwickelt und wird nun hier vorgestellt:

Methoden-Reader:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/4589/35875/file

Ratespiel:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/4605/35923/file

Spielanleitung:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/4607/35929/file

Passend zum Thema  können Sie sich hier kostenlos diverse Materialien und Hefte zur Jungenpädagogik und Berufswahl hier downloaden:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/Neue-Wege-fuer-Jungs/Material/Materialien-von-Neue-Wege-fuer-Jungs

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Wohnen im Alter: Tipps für (jüngere) Bewerberinnen und Bewerber

Auf einer gut aufgemachten Webseite informiert Wohnen im Alter,

wie sich Schülerinnen und Schüler auf eine Ausbildung im Pflegebereich bewerben können und sollten:

http://jobs.wohnen-im-alter.de/ratgeber_pflegejobs.html

Dort findet man nicht nur Muster zum Download (z. B. für das Anschreiben, für den Lebenslauf etc.), sondern darüberhinaus auch Tipps rund um das gelungene Vorstellungsgespräch. Dann kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen…?! Abschließend findet der an Altenpflege interessierte Schüler noch ein Interview zur Altenpflege:

http://jobs.wohnen-im-alter.de/berufe_altenpflege.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge