Kategorie-Archiv: gender mainstreaming

Neu gestalteter EUROPASS

Das bekannte Jugendhilfeportal berichtet vom neugestalteten EUROPASS, der eine gute Hilfe für junge Bewerberinnen und Bewerber darstellt. Weitere Informationen auf der Webseite des Jugendhilfeportals: http://www.jugendhilfeportal.de/jugendarbeit/artikel/eintrag/neu-gestalteter-europass-lebenslauf-leistet-starthilfe-fuer-den-berufseinstieg/ …und hier geht es direkt zum EUROPASS: http://www.europass-info.de/

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Verbesserte Berufsaussicht durch Girl’s- und Boy’s-Days

Offenbar können nun verbesserte Berufsaussichten für die Schüler belegt werden (siehe: http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/news_complete.php?id=7980), die an den inzwischen sehr bekannten Girl`s Days und Boy’s Days teilnehmen. Diese jährlich stattfindenden Tage zeigen Mädchen Berufe, die früher als reine „Männerberufe“ angesehen wurden. Hierbei handelt es sich z. B. eher um  naturwissenschaftliche und technische Berufe. Umgekehrt nutzen immer mehr Jungen die Möglichkeit, sich parallel dazu während der Boy’s Days über Berufe zu informieren, die einst eher den Frauen vorbehalten waren.  So erhalten sie gute Einblicke z. B. über erzieherische, pflegerische oder soziale Berufe. Der Erfolg spricht dafür, das Ganze auch zukünftig und weiterhin anzubieten.

Betriebe und Einrichtungen, die sich in diesem Jahr am 25.04.2013 beteiligen wollen, können sich hier informieren und mitmachen:

Girl’s Day: Informationen und Anmeldungsmöglichkeit: http://www.girls-day.de/Unternehmen_Organisationen

Boy’s Day: Informationen und Anmeldungsmöglichkeit: http://www.boys-day.de/Einrichtungen_Unternehmen

Mädels können hier einen Girl’s-Day-Platz in ihrer Nähe finden: http://www.girls-day.de/aktool/ez/eventsuche.aspx

Jungs finden hier einen Boy’s-Day-Platz: http://www.boys-day.de/aktool/ez/eventsuche.aspx

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ansätze in der Berufslaufbahn-Beratung

Die Entwicklung der Berufslaufbahn wird  in zweifacher Weise theoretisch beschrieben. Zum einen gibt es das Stufenmodell, wobei jeweils eine Stufe nach der anderen erklommen werden muss. So beinhaltet jede Stufe eine individuelle Entwicklungsaufgabe. Der Prozess der beruflichen Enwicklung besteht demnach aus einer Kette aus Einzelphasen, die hintereinander durchlaufen werden müssen. Dieser zuerst genannte stufenartige Ansatz in der Berufslaufbahnforschung, den der Sozialforscher Donald Super entwickelt hat, beschreibt die folgenden 4 Phasen:

„• Wachstums- und Explorationsstadium (Kindheit bis frühes Erwachsenenalter). Entwicklung berufsrelevanter Interessen, Fähigkeiten, Werthaltungen und Zielvorstellungen sowie die Entwicklung des Berufskonzeptes.
• Etablierungsstadium (frühes bis mittleres Erwachsenenalter). Entwicklung
einer Bindung an den gewählten Beruf (commitment, Laufbahnbindung) und der Versuch der Stabilisierung in der eingeschlagenen Laufbahn.
• Erhaltungsstadium (reifes Erwachsenenalter). Aufrechterhaltung und Sicherung des beruflichen Status.
• Stadium des Rückzugs (spätes Erwachsenenalter). Veränderung der Einstellung zur Arbeit und zum Beruf sowie zur allgemeinen Verringerung und Verlagerung der Aktivitäten.“

Zitiert aus: http://athene.bibl.unibw-muenchen.de:8081/doc/86279/86279.pdf, Seite 28.

Der neuere Ansatz stellt den oben genannten infrage. Ulrich Becks Individualisierungsthese gleicht sich der beruflichen Realität schon eher an, die sich dadurch auszeichnet, dass Arbeitnehmer häufiger als bisher ihren Arbeitsplatz, Arbeitgeber und sogar den Beruf wechseln.

Nachdem die Entwicklung der Berufslaufbahn theoretisch in zweifacher Weise beschrieben wurde, entstanden in der Folge drei unterschiedliche Ansätze zur entsprechenden  Berufslaufbahnberatung, und zwar der sozialkognitive, der ressourcenorientierte und der bindungstheoretische Ansatz.

Der sozialkognitive Ansatz des Career Counseling haben Lent, Brown und Hackett beschrieben. Sie leiteten ihren Ansatz von Albert Banduras Lerntheorie ab. Hierbei spielt das Konzept der Selbstwirksamkeit eine entscheidende Rolle. Dieses Konzept beinhaltet den Umstand, an die Wirksamkeit seiner eigenen Fähigkeiten zu glauben.  So konnte nachgewiesen werden, dass Frauen beruflich weniger Erfolg hatten, da sie weniger von ihren eigenen Fähigkeiten überzeugt waren. Daneben wirken sich unterschiedliche Faktoren wie z. B. die soziale Herkunft, Geschlechtszugehörigkeit, biografische Erfahrungen etc.  sich auf die berufliche Laufbahn aus. Entscheidend ist hier auch die Nutzung eines Netzwerkes, da auf diese Weise eigene Ressourcen geschont werden. Je mehr soziale Kontakte ausgebaut werden, desto erfolgreicher gestaltet sich oft das Berufsleben.  Im Rahmen dieses sozialkognitiven Ansatzes zur Laufbahnberatung wird jedoch lediglich auf den Beratenden bzw. auf die Beratende geschaut und darauf verzichtet, diesen Menschen im Kontext seines Umfelds zu betrachten.

Der ressourcenorientierte Ansatz von Hobfoll (1998) ordnet Ressourcen in einer dreistufigen Hierarchie an, die prinzipiell der Bedürfnishierarchie von Marslow entspricht (vgl.: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/beduerfnishierarchie.html).  Die Klienten sollen in der Beratung angehalten werden, sich um ihre Ressourcen zu kümmern, um quasi (psychisch) wieder „voll aufzutanken“. Hierzu gehört es, dass die Ratsuchenden lernen sollen, gerade unter Stress und im bisweilen anstrengenden Alltag, wieder mehr auf auch sich selbst zu achten und sich die Ressourcen zu holen, die sie gerade brauchen. Pädagogisches Ziel könnte sein, das Ressourcenmanagement der Einzelnen Ratsuchenden zu fördern.

Der bindungstheoretische Ansatz in der Berufslaufbahnberatung geht davon aus, dass frühkindliche soziale Beziehungen das eigene Sozialverhalten prägen. Eine gute Beziehung des Jugendlichen zu seinen Eltern ist in der Regel förderlich für eine gelungende Berufswahlentscheidung. Jugendliche mit einem sicheren Bindungsstil zeigten sich nach außen hin aktiver und letzten Endes beruflich erfolgreicher als  unsichere, ängstlichere Jugendliche, die sich eher defensiv verhielten.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Quelle:

GABLERS Wirtschaftslexikon. Das Wissen der Experten. Springer Gabler.: Bedürfnishierarchie. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/beduerfnishierarchie.html bzw. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/77711/beduerfnishierarchie-v5.html

GERSTENMAIER, Jochen; GÜNTHER; Susanne: Berufslaufbahnberatung (Career Counseling). In: NESTMANN, Frank; ENGEL, Frank, SICKENDIEK, Ursel (Hrsg.): Das Handbuch der Beratung. BAnd 2. Ansätze, Methoden und Felder. Tübingen: DGVT-Verlag, 2004, S. 933 – 945.

TRIEBEL, Claas: Kompetenzbilanzierung als psychologische Intervention. Wirkfaktoren und Wirkprinzipien in Laufbahnberatung und Coaching. Dissertation,  Universität der Bundeswehr München, März 2009, S. 28:  http://athene.bibl.unibw-muenchen.de:8081/doc/86279/86279.pdf,

Informationen rund um die Arbeits- und Berufswelt vom Verbraucher für den Verbraucher

Verbraucher schreiben gegen Geld diverse Artikel auf einer Webseite, die wiederum andere Verbraucher lesen sollen/können. U. a. gibt es auch eine Rubrik „Beruf & Bildung„, in der Sie viele Informationen über Berufswahl, Ausbildungsmöglichkeiten, Bewerbungen, Berufe, über Fragen zur Umschulung, Gehalts-Fragen oder auch z. B. über die Frage, wie ein Kleingewerbe anzumelden ist: http://www.dir-info.de/beruf-bildung/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Soziale Berufe kann nicht jede(-r)!

Dass nicht jede bzw. jeder für soziale, pflegerische oder erzieherische Berufe geeignet ist, macht u. a. diese Webseite deutlich:

http://blog.soziale-berufe.com/

Hier erfahren Sie aus erster Hand, was es heißt, in diesen Berufen tätig zu sein.  Junge Leute berichten von ihren ersten Eindrücken, die sie beispielsweise im Rahmen eines Praktikums etc.  gesammelt haben. Während ein gewisser Justin nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr   Rettungssanitäter werden will (siehe: http://blog.soziale-berufe.com/2012/12/05/justine-18-das-fsj-hat-mir-bei-der-berufswahl-geholfen-5-12-12/), kommen Michelle Zweifel, ob sie sich für den richtigen Beruf entschieden hat (siehe: http://blog.soziale-berufe.com/2012/11/26/nach-dem-fsj-seminar-uberdenke-ich-meinen-berufswunsch-26-11-12/). Die Berufswahl braucht Zeit und vor allen Dingen Praxiserfahrungen.

Ansonsten hier noch eine Übersicht über die beliebtesten Berufe, für die sich Frauen und Männer entschieden haben: http://www.karrieretrends.de/wissen/analysen-und-studien/ranking-die-10-beliebtesten-studiengaenge-in-deutschland-2/003904/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pflege- und Sozialberufe für Männer

Junge Männer, die in ihrer Berufswahl über  erzieherische, soziale oder pflegerische Berufe  nachdenken, können sich sicher sein, dass sie auch in diesen Berufsfeldern unbedingt gebraucht werden. Hier kann man auf der Hamburger Webseite der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration eine informative Broschüre (Stand 2008) u. a. kostenlos als Pdf-Dokument herunterladen und sich informieren:

http://www.hamburg.de/gleichstellung/veroeffentlichungen/116752/berufe-fuer-jungs.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Erfolgreiche Berufswahl = erfolgreich erwachsen werden

Dass eine erfolgreiche Berufswahl oft wesentlich ist für eine gesunde, psychische Entwicklung von Jugendlichen, zeigt sich, wenn man sich die entwicklungspsychologischen Hintergründe bewusst macht:

http://www.paedblog.de/2012/12/06/jugendliche-eltern/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kostenlose Zeitschrift downloaden

Laden Sie sich hier die folgende Zeitschrift bidok works (Zeitschrift für berufliche Integration in Tirol) – Ausgabe Juli 2012 –  kostenlos in Form einer Pdf-Datei herunter: http://bidok.uibk.ac.at/projekte/arbeitswelt_tirol/downloads/bidok-works-7-12.pdf

Dies sind die Themen (Quelle: siehe obigen Link):

„JUGENDCOACHING, SCHUBS & CO
BEITRÄGE DER FORSCHUNG ZU
INKLUSIVEN ÜBERGANGSPROZESSEN
CHANCEN AUF BILDUNG NUTZEN
SCHWERPUNKT SÜDTIROL
ESF-PROJEKT PERSONENZENTRIERTE
BERUFSORIENTIERUNG
DER BERUFSEINSTIEG FÜR MENSCHEN
MIT BEHINDERUNG
AUSBILDUNGS- UND BERUFSBERATUNG
FÜR JUGENDLICHE MIT BEHINDERUNG“

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Lustige Bewerbungsfehler & nützliche Bewerbungstipps

Manchmal muss man sich schwarzen Humor bewahren.  ‚Personaler: „In welcher Sprache programmieren Sie üblicherweise? Bewerber: „Also eigentlich immer in Deutsch!‘

Quelle:  http://www.staufenbiel.de/ratgeber-service/bewerbung/lustige-fehler.html

Lesen Sie in der oben genannten Quelle weitere, witzige Antworten von gestressten Bewerbern. Ansonsten finden Sie aber auch gute Informationen über verschiedene Bewerbungsformen, Hilfen zur Gestaltung von Bewerbungen und vieles mehr auf der folgenden Bewerbungsseite:

http://www.staufenbiel.de/ratgeber-service/bewerbung

Freie Stellen (vom Praktikum bis zur Arbeitsstelle) können Sie in der Staufenbiel-Jobbörse recherchieren: http://www.staufenbiel.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Polizei-studium.de

Eine informative, niedersächsische Webseite für angehende Polizeikräfte gibt es hier:

http://www.polizei-studium.de/

Interessierte Schülerinnen und Schüler finden hier Angaben über polizeiliche Berufsbilder: http://www.polizei-studium.de/berufsbild,2.html

Realschüler erfahren auf der folgenden Webseite, dass ein Praktikum bei der nierdersächsischen Polizei möglich ist und an einer Bewerbung interessierte Kandindatinnen und Kandidaten können sich über die notwendigen Voraussetzungen für eine Bewerbung informieren: http://www.polizei-studium.de/voraussetzungen,6.html

Mithilfe des folgenden Links erfahren Sie, wie Sie Ihre Bewerbung gestalten sollten und wie, wann und an wen Sie Ihre Bewerbung  müssen:

http://www.polizei-studium.de/bewerbungsunterlagen,15.html

Schließlich können Sie sich nicht nur diverse Stundenpläne oder polizeiliche Bastelbögen (!), sondern auch noch einen Sirenenklingelton (kostenlos) hier herunterladen: http://www.polizei-studium.de/downloads/Polizeisirene.mp3

:-)

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Azubiyo Blog

Nützliche Tipps (z. B. „10 Tipps gegen Nervosität im Vorstellungsgespräch„: http://blog.azubiyo.de/bewerbungstipps/nervositaet-im-vorstellungsgespraech/) gibt es im Weblog von Azubiyo für junge Bewerberinnen und Bewerber:

http://blog.azubiyo.de

Weitere Bewerber-Infos auch auf der Azubiyo-Webseite:

http://www.azubiyo.de/berufsstart

Silvio Ströver, Dipl.Päd.

Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung – Ein Modell aus Nordamerika

Ein nordamerikanisches Modell  scheint auch hierzulande sehr gut geeignet zu sein, den erfolgreichen Einstieg von jungen Menschen in den Beruf zu fördern.  Erfahrungen aus über 15 Jahren der persönlichen Zukunftsplanung mit Menschen mit und ohne Behinderungen werden in diesem Artikel beschrieben:

http://bidok.uibk.ac.at/library/imp-33-05-kasang-taube.html

Wikipedia-Artikel zur „Persönlichen Zukunftsplanung“:

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Sandres/Werkbank

Wikipedia-Artikel zumVerein  „Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.“ : http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch_zuerst_%E2%80%93_Netzwerk_People_First_Deutschland

Webseite des Projektes „Zeit für Veränderungen – Persönliche Zukunftsplanung als Chance für mehr Selbstbestimmung“: http://www.persoenliche-zukunftsplanung.de/lesen_material.php / Material zum Download: http://www.persoenliche-zukunftsplanung.de/lesen_material.php

Skript von Mareike Gerlach und Verena Burkert
(HP-Forum / 09.2007) zusammengestellt zur Biografiearbeit nach Hans G. Ruhe und zur Persönlichen Zukunftsplanung: http://www.katho-nrw.de/uploads/media/Verena_Burkert_Mareike_Gerlach_Persoenliche_Zukunftsplanung.pdf

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Integration von österreichischen Jugendlichen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt

Eine interessante Bachelorarbeit von Petra Fichtenbauer (Sommersemester 2010 / Universität Salzburg) zum Thema „Integration von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt“ können Sie sich auf der folgenden Webseite durchlesen: http://bidok.uibk.ac.at/library/fichtenbauer-beruf-bak.html

Ein Zitat aus dieser Studie verdeutlicht den politischen Handlungsbedarf:

„Ginnold hat im Jahr 2000 bemängelt, dass die Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und die Arbeitswelt in Hinblick auf integrative Projekte für Jugendliche mit Beeinträchtigung ’noch in den Kinderschuhen‘ (Ginnold, 2000, S. 194) stecken und ‚gerade langsam das Krabbeln‘ (Ginnold, 2000, S. 194) lernen. „

Quelle:

http://bidok.uibk.ac.at/library/fichtenbauer-beruf-bak.html#id2989168  4.3.1

Literaturtipp:

Antje Ginnold: Der Übergang Schule – Beruf (Lernbehinderung)

http://www.socialnet.de/rezensionen/6030.php

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hamburger Bildungsserver: Materialien zur Berufsorientierung

Nützliche Lern- und Lehrangebote für die Berufsorientierung hält der Bildungsserver Hamburg für Schüler, Eltern, Lehrer und Dozenten bereit:

http://bildungsserver.hamburg.de/berufsorientierung

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Anonyme Bewerbungen auch in Deutschland?

Häufig können sich Bewerberinnen und Bewerber im Ausland anonym bewerben. Sie brauchen ihren Namen nicht angeben,  auch kein Foto in den Lebenslauf einfügen, können ihr  Geschlecht, ihre soziale Herkunft oder weitere persönlichen Daten für sich behalten.

Allein die Qualifikation wird in solchen Bewerbungen genannt.  So sollen Personaler dazu gebracht werden, die Auswahl an neuen Mitarbeitern möglichst objektiv zu gestalten. Man verspricht sich, auf diese Weise ein sehr faires Bewerbungsverfahren zu gewährleisten. Doch trotz der offenbar recht positiven Ergebnissen eines Pilotprojekts der Antidiskriminierungsstelle (siehe http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Projekte_ADS/anonymisierte_bewerbungen/anonymisierte_bewerbungen_node.html, http://www.stern.de/wirtschaft/job/anonymisierte-bewerbungen-weniger-ist-fair-1814701.html oder auch http://www.sueddeutsche.de/karriere/anonyme-bewerbungen-inkognito-zum-neuen-job-1.1334284) scheint noch recht viel Überzeugungsarbeit vonnöten zu sein: http://www.derwesten.de/wirtschaft/nrw-unternehmen-geben-anonyme-bewerbungen-wieder-auf-id6563881.html

Es wird sich zeigen, inwiefern sich diese Form der anonymen Bewerbung auch hierzulande durchsetzen wird.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.