Kategorie-Archiv: Computerkenntnisse

Posteo

Posteo ist eine gute (und grüne) Alternative für diejenigen, die ihre E-Mail-Daten sicher aufgehoben wissen wollen. Zwar kostet eine Email etwas, aber 1 Euro pro Monat ist hier sicher gut investiert. Auszug der Webseite:

„Wir sind ein unabhängiger deutscher E-Mailanbieter und legen großen Wert auf Nachhaltigkeit, Sicherheit, Datenschutz und einfache Bedienbarkeit. Posteo ist komplett werbefrei und wird zu 100% mit Ökostrom von Greenpeace Energy* betrieben. Wir setzen uns für die informationelle Selbstbestimmung ein: In Zeiten des überwachten Netzes schützt Posteo die Privatsphäre seiner Nutzer durch ein modernes und innovatives Verschlüsselungs- und Sicherheitskonzept.“

Quelle: https://posteo.de/site/ueber_posteo

(*Hervorhebung: Link-Setzung durch mich.)

Aktuell sucht das ökologisch ausgerichtete deutsche Unternehmen eine/n Softwareentwickler/-in. BewerberInnen sollten sich hier um die Stelle bewerben – und können dies natürlich hier auch verschlüsselt tun:

https://posteo.de/site/jobs

Silvio Ströver,  Dipl.Pädagoge

 

Karriere bei der Telekom

Schülerinnen und Schüler können sich hier auf der Webseite der Telekom über Ausbildungsmöglichkeiten informieren: https://www.telekom.com/schueler

Sinn macht es natürlich, vorher ein Praktikum bei der Telekom zu absolvieren: https://www.telekom.com/karriere/Schueler/Schuelerpraktikum/38598

Zudem werden dort Informationen darüber gegeben, wie man sich am besten bewerben sollte (wichtig, grundsätzlich nur noch Online-Bewerbungen!): https://www.telekom.com/karriere/Schueler/bewerbungsinfos/38992

Auch können Interessierte (mit einem Fachabitur oder Abitur) erfahren, an welcher Hochschule sie welches Fach studieren können, um mit einem dualen Studium Karriere bei der Telekom zu machen: https://www.telekom.com/dualesstudium

Schließlich können Sie hier erst einmal die wichtigsten Fragen und Antworten zum gelingenden Berufseinstieg bei der Telekom nachlesen: https://www.telekom.com/karriere/Schueler/faq/116552

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Seyfferth Elektronik – Ein Interview über Karrierechancen in der Elektrotechnik

Herr Seyfferth, Technischer Leiter

Frank Seyfferth,         Technischer Leiter

 Interview (vom Januar.2013)  mit Herrn Seyfferth, Technischer Leiter der Firma „Seyfferth Elektronik“ in 44269 Dortmund, Schüruferstraße 199:

Ströver: „Hallo Herr Seyfferth, Sie sind Technischer Leiter der Dortmunder Firma Seyfferth Elektronik‘ und verfügen laut Ihrer Webseite http://seyfferth-elektronik.de über langjährige Erfahrung in der Kleinserienfertigung von Elektronik-Baugruppen für die analoge und digitale Schaltungstechnik (siehe: http://seyfferth-elektronik.de/seyfferth-elektronik.html).“

Seyfferth: „Hallo Herr Ströver, ja, genauso verhält es sich. Wir fertigen im Bereich der analogen Schaltungstechnik typische Baugruppen wie z. B. Verstärker, Filter, Signalaufbereitung, Audio- und Videotechnik und nehmen auch individuelle Anpassungen vor. Im Bereich der digitalen Schaltungstechnik entwickeln wir dagegen Logikschaltungen, Microprozessoren, -controller, PLD und FPGA, DSP und viele weitere Bauelemente. Die digitalen Elemente weisen vergleichsweise mehr Funktionen und Bauteile auf als analoge Baugruppen. Die analogen Elemente hingegen behaupten sich jedoch immer noch zurecht auf dem Markt, da schon einfache und wenige Bauelemente völlig ausreichen, um beispielsweise einen effizienten Audioverstärker zu erstellen.“

Ströver: „Als Diplom-Pädagoge, der u. a. Jugendliche und erwachsene Bewerber coacht und sozialpädagogisch berät, interessiert mich besonders, welche Berufsbilder in Ihrer Firma vertreten sind. Welche Berufe können Praktikanten beispielsweise näher kennenlernen?“

Seyfferth: „Zu uns kommen in der Regel Studierende aus den Bereichen Ingenieur/-in mit dem Schwerpunkt der Elektrotechnik, Ingenieur/-in mit der Fachrichtung Informations und Telekommunikation, Ingenieur/-in der Mikroelektronik und Ingenieur /-in mit dem Schwerpunkt Mikrosystemtechnik. Darüberhinaus arbeiten auch Mechatroniker/-innen im Rahmen eines Praktikums bei uns.“

Ströver:  „Welche Voraussetzungen sollten diese Praktikanten/-innen unbedingt mitbringen, um erfolgreich in diesen Berufen arbeiten zu können?“

Seyfferth: „Selbstverständlich sollten die Kandidaten/-innen über gute Physik- und sehr gute Mathematikkenntnisse verfügen. Darüberhinaus müssen sie die englische Sprache sicher beherrschen, um die englischsprachigen Datenblätter lesen zu können. Darüberhinaus ist es bei uns wichtig, über eine gewisse Teamfähigkeit zu verfügen. Auch sollten Mitarbeiter in diesen Berufsfeldern in der Lage sein, mit ganz unterschiedlichen KundInnenn zurechtzukommen. Schließlich wird in unserer Firma selbständiges Arbeiten vorausgesetzt, da naturgemäß viel am Pc gearbeitet wird. Zuletzt ist es gerade in der Elektrotechnik entscheidend, die neuesten Entwicklungen zu verfolgen und zu kennen. Die technischen Neuheiten kann man am besten durch Internet-Recherchen, durch das Studium von Fachzeitschriften und durch regelmäßige Messebesuche in Erfahrung bringen. So setzen wir das Prinzip des lebenslangen Lernens neben der alltäglichen Arbeit im Betrieb um. Zusätzlich zu erforderlichen Fortbildungen erwarten wir von unseren MitarbeiterInnen, sich selbstverständlich fortlaufend autodidaktisch bzw. in Eigenverantwortung wie beschrieben fortzubilden. Eine Tätigkeit in unserer Branche sollte mehr als nur irgendein Job sein.“

Ströver:  „Wie sehen denn aus Ihrer Erfahrung die aktuellen Chancen auf dem Arbeitsmarkt für angehende Ingenieure und Mechatroniker aus?“

Seyfferth: „Eine Ausbildung bzw. ein Studium in diesen Berufen lohnt sich auch aus unserer Erfahrung. Aufgrund des Fachkräftemangels haben BewerberInnen aktuell sehr gute Chancen, eine gutbezahlte Arbeitsstelle in den genannten Tätigkeitsfeldern zu finden. Hier empfehle ich für die Hochschulabsolventen, sich frühzeitig an den Jobbörsen, die auf dem Campus durchgeführt werden, den potenziellen Arbeitgebern vorzustellen. Die Firmen suchen händeringend nach gut ausgebildetem Nachwuchs.“

Ströver: „Was bieten Sie denn den PraktikantInnen an, die in Ihre Firma kommen?“

Seyfferth:  „Bei uns lernen die PraktikantInnen die gesamte Breite an Tätigkeiten in der Elektrotechnik kennen. Wir bieten unseren KundInnen maßgeschneiderte und passgenaue Lösungen an. Somit profitieren sie von unserem langjährigen Knowhow in der Elektro-, Computer- und Audiotechnik. Das Reizvolle besteht also in dem, was der Kunde von uns wünscht. Insofern ist jeder Kundenauftrag individuell und einzigartig, Langeweile oder Monotonie gibt es bei uns nicht. PraktikantInnen, die sich jedoch eine Tätigkeit erhoffen, die man lange vorher sicher planen und vorhersehen kann, sind bei uns an der falschen Adresse. Wer Lust auf ein abwechslungsreiches und technisch spannendes Praktikum hat, kann sich gerne an mich wenden.“

Ströver:  „Bitte eine abschließende Bemerkung zum Thema ‚persönliche Daten und soziale Netzwerke‘ – was können Sie aus Arbeitgebersicht Bewerbern raten?“

Seyfferth: „Natürlich sollten Bewerberinnen und Berwerber vorsichtig im Umgang mit persönlichen Daten im Internet bzw. in sozialen Netzwerken sein. Unangenehme Folgen hat es für Bewerber/-innen, wenn man als Arbeitgeber zufällig über peinliche Fotos stolpert, so etwas kann die Karriere schnell beenden. Jedoch wird das Internet bei immer mehr Firmen gerne eingesetzt, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Es kommt immer nur darauf an, welche Informationen in welcher Weise ins Netz gestellt werden, was im Übrigen auch für Unternehmen gilt. Unverzeihlich ist es jedoch, wenn Bewerber sich vor einem Vorstellungsgespräch nicht mindestens anhand der Firmenwebseite über die angebotenen Produkte, über die Firmenphilosophie etc. informiert haben.“

Ströver: „Vielen Dank Herr Seyfferth für das Gespräch, ich wünsche Ihnen engagierte, fachlich gut ausgebildete und sympathische PraktikantInnen, die sich auf Ihrer Webseite http://seyfferth-elektronik.de sehr gut informiert haben!

Seyfferth: „Die können wir gut gebrauchen. Vielen Dank!“

Firmenlogo von Seyfferth Elektronik

Firmenlogo von Seyfferth Elektronik

Hochschulabsolventen bei Amazon gesucht

Akademiker/-innen mit einer „Hands-on Mentalität“ haben gute Chancen, bei Amazon einen Job zu bekommen. Hier können Sie sich über Stellenmöglichkeiten informieren: http://www.amazon-operations.de/what-we-look-for

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was Facebook über Bewerber/-innen weiß

Facebook ist eine gewiefte Datenkrake: Freimütig erzählen u. a. Bewerberinnen und Bewerber über ihr Leben und geben somit jede Menge Informationen von sich preis, weil Facebook es versteht, eine Plattform anzubieten, auf die heute kaum einer verzichten mag. Doch dass ein falscher Facebook-Eintrag zu einer Absage oder Kündigung führen kann, ist scheinbar noch immer nicht bei allen angekommen (siehe auch: http://berufe.paedblog.de/2013/01/09/wer-beleidigt-riskiert-sehr-viel/).  Viele ahnen offenbar nicht, dass Facebook auch mit scheinbar gelöschten Angaben noch immer arbeitet und gutes Geld erwirtschaften muss. Hier veranschaulichen Videofilme, was Facebook mit den persönlichen Daten seiner Nutzer machen kann:

„Der Kampf mit Facebook | Die Verbraucherschützer“:

http://www.youtube.com/watch?v=F9JDq3JTXjQ&feature=youtu.be

„Was Facebook über Dich weiß“:

http://www.youtube.com/watch?v=lYDx0Z75rt4

Welche Rechte Sie haben, können Sie hier z. B. auf der Webseite des Verbraucherzentrale-Bundesverbands nachlesen: http://www.surfer-haben-rechte.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Berichte, Berichte, Berichte

Auf dem Weg in den Beruf lernen junge Leute, dass sie immer mehr schreiben, berichten und dokumentieren müssen. Bereits in der Ausbildung wird dies verlangt, doch viele (frühere) Haupt- und Realschüler haben Probleme, überhaupt Texte zu verfassen und somit der Aufgabe nachzukommen, ihre durchgeführten Tätigkeiten in angemessener Form niederzuschreiben. Hier gibt es eine kleine Hilfe, wie Auszubildende ihre Berichte schreiben können und sollten:

http://www.wallstreet-online.de/ratgeber/gesellschaft/schule-und-ausbildung/beim-berichtsheft-schreiben-bestimmte-regeln-beachten

Warum Sie ein Berichtsheft führen müssen, erklärt Ihnen u. a. die bayrische Industrie- und Handelskammer auf ihrer Webseite: http://www.muenchen.ihk.de/mike/ihk_geschaeftsfelder/bildung/Ausbildungsberatung/Berichtsheft.html

Dort finden Sie auch weitere Vorlagen für ihre Dokumentation.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Anonyme Bewerbungen auch in Deutschland?

Häufig können sich Bewerberinnen und Bewerber im Ausland anonym bewerben. Sie brauchen ihren Namen nicht angeben,  auch kein Foto in den Lebenslauf einfügen, können ihr  Geschlecht, ihre soziale Herkunft oder weitere persönlichen Daten für sich behalten.

Allein die Qualifikation wird in solchen Bewerbungen genannt.  So sollen Personaler dazu gebracht werden, die Auswahl an neuen Mitarbeitern möglichst objektiv zu gestalten. Man verspricht sich, auf diese Weise ein sehr faires Bewerbungsverfahren zu gewährleisten. Doch trotz der offenbar recht positiven Ergebnissen eines Pilotprojekts der Antidiskriminierungsstelle (siehe http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Projekte_ADS/anonymisierte_bewerbungen/anonymisierte_bewerbungen_node.html, http://www.stern.de/wirtschaft/job/anonymisierte-bewerbungen-weniger-ist-fair-1814701.html oder auch http://www.sueddeutsche.de/karriere/anonyme-bewerbungen-inkognito-zum-neuen-job-1.1334284) scheint noch recht viel Überzeugungsarbeit vonnöten zu sein: http://www.derwesten.de/wirtschaft/nrw-unternehmen-geben-anonyme-bewerbungen-wieder-auf-id6563881.html

Es wird sich zeigen, inwiefern sich diese Form der anonymen Bewerbung auch hierzulande durchsetzen wird.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Einstellungstests zum Üben

…gibt es reichlich hier:

http://www.berufsvorbereitung.info/einstellung.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die drei Phasen des Bewerbungsprozesses unbedingt beachten!

„Bewerben Sie sich bitte umgehend…“ heißt es oft in den Stellenangeboten. Doch viele Jugendliche kennen das Wort „umgehend“ gar nicht. Und sie verstehen nach einer Erklärung häufig nicht, wozu sie sich beeilen sollen. Doch bestimmen nun mal die potenziellen Arbeitgeber den Takt, denn sie sind es, die lange vorher planen, zig Kandidaten testen und zum Vorstellungsgespräch einladen müssen. Je größer ein Betrieb und  wenn er ein Teil einer Kette (Filiale einer Großkette) ist, desto eher werden standardmäßig bestimmte Phasen des Bewerbungsablaufes nach einem festen Muster eingehalten. Phase 1 begann im Sommer und umfasste die Bewerbungsaktivitäten der Jugendlichen. Diese Phase neigt sich jedoch für 2012 dem Ende zu. Denn nun laufen die Fristen bei den besonders attraktiven Ausbildungsplätzen wieder ab, in manchen Fällen kann man sich schon seit Wochen nicht mehr für das Ausbildungsjahr 2012 bewerben. Beispielsweise endete die Frist für Jugendliche, die sich an der Universität Dortmund um einen Ausbildungsplatz beworben haben, Ende Oktober. Die Bewerbungsphase 1 für 2012 ist also zeitlich um.

Theoretisch müsste nun auch bei den abgehenden Schülern die Phase 2 beginnen, die das Absolvieren der Einstellungstests meint. Leider ist es jedoch so, dass viele Jugendliche noch immer abwarten, bis sie das Halbjahreszeugnis Mitte/Ende Januar erhalten. Sie bekommen zum Teil wenig Druck von der Schule oder von ihren Eltern, sich eher gestern als morgen zu bewerben. So werden viele erst nach Erhalt des Halbjahreszeugnisses aktiv, wenn sie dann auch in der Regel wissen, ob es ggf. mit der Berufsschule klappt oder nicht. So ist ein gewisser Prozentsatz an Panik vorprogrammiert. Ohne Berufsschulzusage oder ohne prima Halbjahreszeugnis wissen viele nicht, wo sie sich jetzt noch bewerben können. Und natürlich haben viele nicht aufgepasst, als wertvolle Tipps zur individuellen Bewerbungsgestaltung gegeben wurden. All das rächt sich im Nachhinein.

Immerhin schafft es ein Teil dieser Jugendlichen, einige Ausbildungsplätze bei Bekannten oder Verwandten evtl. im landwirtschaftlichen Betrieb zu finden, oder im einsamen Kaufmannsladen mitten in der Pampa. Aber die begehrten Plätze sind häufig schon vergeben. Wer klug (gewesen) ist, hat jetzt schon seit dem Sommer mindestens 50 – 100 Bewerbungen verschickt und erhielt bereits die ein oder andere Einladung – natürlich neben vieler Absagen. Diese Bewerber bereiten sich nun größtenteils auf Einstellungstests vor und sind somit schon in der Phase 2 des Bewerbungsablaufes. Wer immer noch abwartet, hat Phase 1 fast verschlafen und wird sich – wenn er oder sie dann überhaupt noch das Glück hat –  in irgendeiner Maßnahme wiederfinden. Ansonsten gilt es gerade für sie, täglich bis wöchentlich die Jobbörse der Arbeitsagentur zu durchforsten:

http://jobboerse.arbeitsagentur.de/

Phase 3 folgt nach der erfolgreichen Teilnahme an den Einstellungstests. Diese Tests können einen ganzen Vormittag andauern, wer eingeladen wird, erhält für diesen Tag „schulfrei“, was natürlich mit der Schule abgesprochen werden muss. Dort finden sich möglicherweise 30 oder 50 verschwitzte, nervöse Jugendliche in einer großen Aula wieder und dürfen seltsame Sozialspielchen veranstalten, was viele nicht ernst nehmen und – ohne es zu bemerken – sofort von der Liste gestrichen werden, worauf die stehen, die nach Bestehen dieser Tests zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Neben diverser Turmbau- oder Brückenbau-Übungen stehen aber auch noch viele Tests auf dem Programm, die das logische Denken, das Sprachvermögen, die Allgemeinbildung (Geografie, Biologie, Religion, Politik, Geschichte, Chemie…) oder die mathematischen Fähigkeiten abfragen. Und hier zeigt sich, wer schon mal die Tagesschau gesehen, die Tageszeitung gelesen oder wer nicht alle Nebenfächer abgewählt hat, die man abwählen durfte. In diesen Tests geht es unter anderem darum, herauszufinden, ob die Schülerin bzw. der Schüler auch ein wenig mehr von der Welt mitbekommen hat, als nur das rein Schulische.  Nun ist es auch von Vorteil, wenn man zwei Jahre vor Schulabgang die ersten Praktika mitgemacht hat und weiß, dass das ehrenamtliche Engagement (Zugehörigkeit zu einem Verein etc.) auch ein Stück dazu beiträgt, die Chancen auf eine (gute) Ausbildung zu erhöhen. Vielen Schülern muss man erklären, dass es auch ein wenig darum geht, herauszufinden, wer nervenstark bleibt. Viele Tests sind  nämlich so angelegt, dass man nicht alle Aufgaben schafft. Wer zudem verbissen an einer Aufgabe hängen bleibt, hat gleich doppelt Pech, denn die Zeit läuft gnadenlos weiter. Mindestens 50 % der Antworten, besser 60-70 %, sollten korrekt gelöst sein. 100 % schafft eigentlich niemand, zu lösen. Nach Auswertung der Tests und der Beoachtungen, die sogar noch im Eingangsflur des Betriebs nicht enden (manch ein fluchender, getesteter Schüler wird noch im Flur von hellhörigen Mitarbeitern des Betriebs bemerkt und darf sich dann auf eine entsprechende Absage freuen), steht fest, wer in Phase 3 zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden soll.

Hier können die Jugendlichen noch einmal richtig punkten! Es geht in der Regel weniger um reine Fachkompetenz, sondern eher um Persönlichkeit und Ausstrahlung.  Auch hierzu sollte sich jeder Bewerber gründlich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet haben und wissen, wie man sich verhält, wie man sich angemessen kleidet und vor allen Dingen, was man antworten kann. Schon eine erste, scheinbar banale Frage, ob der Bewerber etwas trinken möchte, kann schon bei einer falschen Antwort dazu führen, dass man im Prinzip gleich wieder gehen kann. Wer arrogant sagt, dass er gesünderes zu trinken pflegt als das, was ihm der Personaler bzw. der Firmenchef anbietet, hat verspielt. Aber auch derjenige, der aus Angst alles annimmt, begibt sich auf Glatteis, weil auch Ja-sager nicht gewollt sind. Wichtig ist es im Gespräch, zu wissen, wie man sich beworben hat. Der Lebenslauf sollte ebenso wie das Anschreiben im Gedächtnis sein. Doch geht es nicht darum, das Geschriebene nachzuerzählen, sondern eher darum, die eigenen Stärken und Fähigkeiten ganz gezielt auf das Stellenangebot hin präsentieren zu können.

Es gibt also reichlich zu tun, zu üben und vorzubereiten. Sollten Sie jetzt in der Abgangsklasse sein und haben Sie sich bisher noch gescheut, sich zu bewerben, kann ich Ihnen nur raten, sofort (= umgehend!) anzufangen! Tipps und Tricks rund um die Bewerbung finden Sie auch in meinem Weblog:  http://berufe.paedblog.de/category/bewerbungstraining/

Viel Erfolg!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

BBS.TV: Videos einer erfolgreichen Berufsschule online

Die Berufsbildenden Schulen (BBS) des Landkreises Osnabrück Brinkstraße scheinen sehr erfolgreiche Arbeit zu leisten. Sie schaffen es, dass aktuell über 4300 Berufsschüler einen der sogenannten MINT-Berufe erlernen (vgl. http://bildungsklick.de/a/81243/jugendliche-begeistern-sich-fuer-technische-berufe/), also Berufe in den technischen Berufsfeldern (Ingenieure, Naturwissenschaftler, Mathematiker, Techniker und IT-Experten). Diese Berufsbildenden Schulen zeigen nun einige Videos, die belegen, dass Technik begeistert. So gewinnt man den Nachwuchs:
http://www.youtube.com/watch?v=oc-Umawmh6k&feature=player_embedded
Weitere Videos zu den technischen Berufen gibt es hier:
http://www.bbs-os-brinkstr.de/cms/1142.html
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Lebenshilfe.de: Das BSJ – Berufsvorbereitendes Soziales Jahr der Lebenshilfe

Das Berufsvorbereitende Soziale Jahr (BSJ) können Menschen zwischen 16 und 26 Jahren z. B. bei der Lebenshilfe.de ableisten, um einen guten Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten und Nebenbei etwas Gutes zu tun.

Suchen Sie sich hier eine Stelle in Ihrer Nähe:

http://www.bsj-lebenshilfe.de/

Die Vergütung soll mindestens 470,- € (Bruttoverdienst) betragen.  Informieren Sie sich.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sich als Held bewerben

Wer sich als Sozialheld fühlt, kann sich gleich hier bewerben:

http://sozialhelden.de/held_werden/helden-gesucht/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Neue Wege für Jungs: Mannopoli – das Ratespiel zur Berufs- und Lebensplanung

Jungen bzw.  männliche Jugendliche haben in der Regel ganz andere Berufswünsche und Ziele als Mädchen und weibliche Jugendliche. Um dem männlichen Nachwuchs bei seiner Berufsorientierung spielerisch ein wenig auf die Sprünge zu verhelfen, wurde ein neues Spiel für Unterricht und Gruppenarbeit entwickelt und wird nun hier vorgestellt:

Methoden-Reader:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/4589/35875/file

Ratespiel:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/4605/35923/file

Spielanleitung:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/4607/35929/file

Passend zum Thema  können Sie sich hier kostenlos diverse Materialien und Hefte zur Jungenpädagogik und Berufswahl hier downloaden:

http://neue-wege-fuer-jungs.de/Neue-Wege-fuer-Jungs/Material/Materialien-von-Neue-Wege-fuer-Jungs

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Früh bewirbt sich

Wenn man die Jugendlichen an der Schule motiviert, sich frühzeitig zu bewerben, kann man demnächst auf einen kleinen 5-jährigen Jungen verweisen. Dieser hat sich tatsächlich und mit einer formal korrekten Bewerbungsmappe am Tag der offenen Tür bei der Bocholter Polizei beworben.

Die Zeitung „Ruhrnachrichten“ zitiert ihn wie folgt:

„Ich möchte gerne meine Ausbildung starten, sobald ich den Kindergarten und meine schulische Ausbildung abgeschlossen habe. Zu meinen Hobbys gehört das Spielen mit Polizeiautos sowie -hubschraubern.“

Quelle:

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/region/hierundheute/nams/art1757,1412911

Man darf auf die Karriere des Jungen gespannt sein.