Kategorie-Archiv: Pädagogische Psychologie

Dieter Mertens: Schlüsselqualifikationen und Bildung (1974)

Dieter Mertens gilt als „Urhebers“ des Konzepts der sogenannten „Schlüsselqualifikationen„. In seinem Artikel aus dem Jahr 1974 „Schlüsselqualifikationen. Thesen zur Schulung für eine moderne Gesellschaft.“ beschreibt er, dass eine moderne Gesellschaft mit all ihrem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt voraussetzt, dass stets genügend Fachkräfte durch umfassende „Schulung“ befähigt werden, (produktiver) Teil dieser Gesellschaft zu werden.

Die Schulung, die eine (gesicherte) Existenz in einer modernen Gesellschaft befähigen soll, beinhaltet im Wesentlichen drei Dimensionen, so Mertens, und zwar Persönlichkeitsschulung, beruflich-fundierte Schulung und eine Schulung zum gesellschaftlichen Verhalten. Gleichzeitig jedoch birgt jede Form von Schulung, die einen Teil von Bildung darstellt, stets mehrere Dimensionen. Denn schließlich könne man auch in der beruflichen Schulung durchaus etwas lernen, was sich auf den gesellschaftlichen Umgang bezieht. Daher widerspricht Mertens der Auffassung, dass Lehrpläne und Curricula nach diesen drei Dimensionen aufgespalten werden sollen.  Es mache also wenig Sinn, z. B. Allgemeinbildung der beruflichen Bildung gegenüberzustellen und so zu tun, als handelte es sich um Gegensätze.  Reformen müssten sich demnach stets auf alle Dimensionen von Schulungen beziehen.

Wichtig sei auch, zu bedenken, dass erwartet werden kann, dass der Anteil an Arbeit drastisch zurückgehen wird, um den Lebensunterhalt zu sichern. Ein Großteil der Zeit  wird durch andere Aufgaben beansprucht, die sich durch verschiedene Rollen in der Gesellschaft ergeben werden (z. B. die Rolle des Bürgers, des „Freizeitverwenders“ etc.). Zudem lässt sich feststellen, dass die Wissenschaft immer stärker versucht, Antworten im Bereich der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zu finden, um Aussagen zu erhalten, wie die zukünftige, optimal gestaltete Bildung auszusehen habe. Doch nach anfänglicher Euphorie in den 1960ern seien die Instrumente stark ausgereizt, um zuverlässsige Prognosen darüber zu treffen, wie Bildung zukunftsfähig zu gestalten sei. Bildungsplanung sei zudem, trotz eines aufgeblähten Instrumentariums an (natur-) wissenschaftlichen Methoden und Zugängen, noch immer machtpolitisch gelenkt, weniger aus sachlogischen und wissenschaftlichen Gründen heraus gestaltet.  Zudem seien Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung in ihrer Aussage sehr eng begrenzt. Im Prinzip könnten diese lediglich vergangene Trends beschreiben, die kaum auf zukünftige Entwicklungen übertragbar seien.  Nebenbei decken sich die verwendeten Begrifflichkeiten nicht zwischen dem beruflichen Bereich und dem Bereich der Bildung.  Mertens weist darauf hin, dass auch eine Zergliederung von technischen Arbeitsschritten nicht wirklich hilft, daraus entsprechende Curricula neu abzuleiten. Denn hierbei handelt es sich stets um eine Momentaufnahme, die bereits in diesem Augenblick, in dem man die Schritte auswertet, veraltet und kaum aussagekräftig sein kann für die Planung zukünftiger Bildung. Mertens kritisiert, dass mit dem vagen Schlüsselbegriff der Mobilität scheinbar etwas gefunden wurde, was bildungspolitisch alles und nichts erklären soll. Doch wie bereits in der Vergangenheit gezeigt wurde, helfen solche Begriffe wie z. B. auch „Mündigkeit“ oder „Selbstbestimmung“ – dann eben auch „Mobilität“ – nicht, konkret zu beschreiben, was zukünftig und effektiv bildungspolitisch erwartet werden kann.

Moderne Gesellschaften haben demnach nur unzulängliche Orientierungshilfen in Form von vagen Prognosen zur Hand, sodass es besser sei, eine „offene Planung“ bereitzuhalten. Anstatt sich bildungspolitisch auf angeblich zu erwartende gesellschaftliche Zustände einzurichten, empfiehlt Mertens stattdessen, das Bildungswesen flexibler zu gestalten.  Mertens verweist auf scheinbar paradoxe gesellschaftliche Erwartungen: Einerseits würde man eine zunehmde Intellektualisierung in allen Arbeitsbereichen einfordern und zugleich sich darüber beklagen, dass der Nachwuchs sich von seiner beruflichen Bildung her immer weiter von praktischer Arbeit entfernt.  Zudem fordere man immer mehr, dass SchülerInnen berufsbezogene Inhalte in der Schule erlernen sollen, gleichzeitig setze man sich immer stärker dafür ein, dass allgemeinbildende Inhalte Eingang in Ausbildung bzw. der Schulung beruflicher Inhalte finden. Doch der Widerspruch ist schnell aufzulösen: Mertens verweist darauf, dass der rasche Wandel von Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzgestaltungen und der hohe Grad der Arbeitsteilung einhergehe mit einem stets hinterherhinkenden bildungspolitischen Versuch, Curricula schnell neu der beruflichen Realität anzupassen, weswegen es einen Kompromiss gäbe: Arbeitgeber müssten prinzipiell darüber klagen, dass frisch Ausgebildete bzw.  studierte Kräfte noch nicht „richtig“ beruflich einwandfrei einzusetzen seien, während andererseits bei den Hochschulabsolventen und Auszubildenden das Gefühl besteht, trotz einer gewissen, breitgefächerten (Aus-) Bildung nicht wirklich auf das Berufsleben vorbereitet zu sein. Insofern besteht der gefundene Kompromiss eher darin, sich möglichst schnell ein breites Fakten- und Methodenwissen zu erarbeiten, anstatt eine übergeordnete Sicht zu gewinnen. Dieser Kompromiss ist ein „fauler“, sodass Mertens hier das Konzept der „Schlüsselqualifikationen“ entwirft: Die Pädagogik habe es bereits vorgemacht und daher müsse sie sich hier auch einsetzen für eine Definition von Fähigkeiten, die erforderlich sind, um die Wirklichkeit tatsächlich bewältigen zu können. Dabei dürften diese Begriffe nicht zu abstrakt (wie z. B. „Mündigkeit“ oder „Mobilität“) sein, jedoch auch nicht zu konkret wie z. B. die Bezeichnung einzelner Schulfächer es sind.  Schlüsselqualifikationen seien geeignet, die geforderten Bildungsziele zu definieren. Sie stünden für die Eignung und Befähigung von ganz unterschiedlichen Anforderungen, zudem könnten in der Weise gebildete Menschen auch in unvorhergesehenen Situationen angemessen reagieren.  Je unüberschaubarer die Gesellschaft sich entwickelt, desto eher sei  es vonnöten, dass Menschen solche Schlüsselqualifikationen erworben haben, wobei diese Schlüsselqualifikationen selbst dem gesellschaftlichen Wandel unterworfen sind. Mertens beschreibt in diesem Kontext vier verschiedene Typen, die Bildungselemente haben können:

Basisqualifikationen: Viele Fähigkeiten beziehen sich u. a. auf das Logische, Analytische, Kreative und Strukturelle. Hier geht es zudem darum, das Lernen an sich sehr gut gelernt zu haben.

Horizontalqualifikationen: Hiermit ist die Fähigkeit beschrieben, gesichertes Wissen effektiv und gezielt abrufen zu können. Der entsprechend fachlich Geschulte stellt sein Fachwissen „horizonterweiternd“ zur Verfügung, bringt sein Spezialwissen hier als Experte mit ein. Zumindest weiß dieser, wo er dieses Wissen abrufen kann.

Breitenelemente: Hier verfügt jemand über spezifisches Wissen und Fertigkeiten, die in breiten Bereichen des Arbeitslebens lediglich in unterschiedlichen Codes oder Sprachvarianten, also stets unterschiedlich kodifiziert sind. Im Vergleich lassen sich aber solche Elemente herausfinden. Als Beispiel gibt Mertens an, dass z. B. die Arbeitssicherheit in über 500 Ausbildungsberufen auf jeweils unterschiedliche Weise vermittelt würde.

Vintage-Faktoren: beschreiben nach Mertens die Faktoren, die helfen, die intergenerativen Bildungsdifferenzen auszugleichen. Die älteren lernen von den jüngeren Arbeitnehmern und umgekehrt. Hier gleicht z. B. ein lebenslanges Lernen bei älteren Arbeitnehmern oft aus, was jüngere Arbeitnehmer frisch in die Berufs- und Arbeitswelt an erworbenem Wissen und an Fertigkeiten mitbringen. Jüngere profitieren wiederum von der Erfahrung und Routine der Älteren.

Mertens verweist darauf, dass der Erwerb von Schlüsselkompetenzen in einer sich rasch wandelnden Gesellschaft unverzichtbar sei. Jedoch gehöre zur Persönlichkeitsbildung mehr als nur eine Ansammlung von verschiedenen Schlüsselkompetenzen. Um diese Art von Persönlichkeitsentwicklung zuzulassen, bedürfe  es daher der Freiheit, die  eigene Bildung individuell so zu gestalten, wie es den persönlichen Neigungen und Bedürfnissen entspricht.

Quelle: Studienbuch Theorien der beruflichen Bildung – Grundzüge der Diskussion im 20. Jahrhundert.  (Studienbücher Berufs- und Wirtschaftspädagogik – BAnd 1, Hrsg: Klaus Hanrey), Bad Heilbrunn / Obb.: Julius Klinkhardt Verlag, 2001, S.149 – 165.

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

ADHS – Wissen für Eltern, Erzieher/-innen & Pädagogen/-innen

Eine Broschüre klärt kurz und übersichtlich über „ADHS“ auf. „ADHS“ steht für das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Inzwischen scheinen immer mehr Kinder darunter zu leiden. Um diese Störung besser zu verstehen und Frühzeichen in Gruppen bzw. Schulklassen schneller zu erkennen, hilft es, diese Broschüre zu lesen. Sie können diese kostenlos auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) downloaden (oder bestellen):  http://www.bzga.de/infomaterialien/kinder-und-jugendgesundheit/hyperaktivitaetssyndrom-was-bedeutet-das/

Natürlich – darauf wird auch auf der BZgA-Webseite klar hingewiesen – leidet nicht jedes bewegungsfreudige und unaufmerksame Kind an dem ADHS-Syndrom.

Doch so informativ diese Broschüre auch sein mag, verweise ich auch auf auf eine völlig konträre Sichtweise auf diese Problematik. Nicht wenige Fachleute sehen in der ADHS lediglich die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie bedient. Störende Kinder werden demnach mithilfe von Psychopharmaka quasi ruhiggestellt. Wer sich mit ADHS beruflich auseinanderzusetzen hat, sollte auch die Gegenpositionen kennen.

Auf einer ADHS-Kritik-Webseite finden Sie Fachartikel und sonstige Publikationen (unter: http://www.adhs-kritik.de/aufsaetze/Aufsaetze.html) , die aufzeigen, dass viele Experten die Existenz der ADHS  bezweifeln:

„ADHS ist eine erfundene Krankheit, deren bloße Existenz in der Wissenschaft umstritten ist. Dennoch werden auf der Grundlage von fragwürdigen Diagnosekriterien psychiatrische Drogen verabreicht, die in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Lebensprobleme von Kindern werden zur psychiatrischen Krankheit umfunktioniert und ermöglichen so Teilen der Pharmaindustrie enorme Gewinne.“

Quelle: http://www.adhs-kritik.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

„Jugendhilfeorientierung am Übergang Schule – Beruf. Was brauchen Jugendliche?“

Dr. Petra Lippegaus-Grünau (Bundesinstitut für Berufsbildung) hielt am 21. März 2012 in Frankfurt am Main einen Vortrag mit dem Titel: „Jugendhilfeorientierung am Übergang Schule – Beruf. Was brauchen Jugendliche?“ Ihre Antwort auf diese Frage können Sie hier nachlesen: http://www.good-practice.de/vortrag_petra_lippegaus.pdf

Sie beschreibt traditionelle, defizitorientierte Modelle der Benachteiligtenförderung und leitet daraus ab, dass die heutige Sozialarbeit sich viel stärker als bisher am „Subjekt“ (also am Menschen) orientieren muss und jeden Einzelnen als begabt, talentiert, als mit Kompetenzen ausgestatteten Menschen sieht.

Ziel muss daher sein, die Entwicklung biografischer Gestaltungskompetenz zu ermöglichen. Dabei geht es z. B. darum, mit Phasen der Arbeitslosigkeit gut umgehen oder darum, flexibel auf sonstige individuelle Problemlagen reagieren zu können, letzten Endes, einen eigenen Weg gehen zu können auch bei allen Schwierigkeiten.  Ein wichtiger Auslöser hierfür ist die Debatte um die Inklusion gewesen, die jeden Menschen als vollwertig anerkennt, unabhängig von der Leistungsfähigkeit.

Pädagogische Aufgaben sind daher mit „ermutigen“, „ermöglichen“, „befähigen“, „motivieren“ oder auch mit „stärken“ zu benennen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ansätze in der Berufslaufbahn-Beratung

Die Entwicklung der Berufslaufbahn wird  in zweifacher Weise theoretisch beschrieben. Zum einen gibt es das Stufenmodell, wobei jeweils eine Stufe nach der anderen erklommen werden muss. So beinhaltet jede Stufe eine individuelle Entwicklungsaufgabe. Der Prozess der beruflichen Enwicklung besteht demnach aus einer Kette aus Einzelphasen, die hintereinander durchlaufen werden müssen. Dieser zuerst genannte stufenartige Ansatz in der Berufslaufbahnforschung, den der Sozialforscher Donald Super entwickelt hat, beschreibt die folgenden 4 Phasen:

„• Wachstums- und Explorationsstadium (Kindheit bis frühes Erwachsenenalter). Entwicklung berufsrelevanter Interessen, Fähigkeiten, Werthaltungen und Zielvorstellungen sowie die Entwicklung des Berufskonzeptes.
• Etablierungsstadium (frühes bis mittleres Erwachsenenalter). Entwicklung
einer Bindung an den gewählten Beruf (commitment, Laufbahnbindung) und der Versuch der Stabilisierung in der eingeschlagenen Laufbahn.
• Erhaltungsstadium (reifes Erwachsenenalter). Aufrechterhaltung und Sicherung des beruflichen Status.
• Stadium des Rückzugs (spätes Erwachsenenalter). Veränderung der Einstellung zur Arbeit und zum Beruf sowie zur allgemeinen Verringerung und Verlagerung der Aktivitäten.“

Zitiert aus: http://athene.bibl.unibw-muenchen.de:8081/doc/86279/86279.pdf, Seite 28.

Der neuere Ansatz stellt den oben genannten infrage. Ulrich Becks Individualisierungsthese gleicht sich der beruflichen Realität schon eher an, die sich dadurch auszeichnet, dass Arbeitnehmer häufiger als bisher ihren Arbeitsplatz, Arbeitgeber und sogar den Beruf wechseln.

Nachdem die Entwicklung der Berufslaufbahn theoretisch in zweifacher Weise beschrieben wurde, entstanden in der Folge drei unterschiedliche Ansätze zur entsprechenden  Berufslaufbahnberatung, und zwar der sozialkognitive, der ressourcenorientierte und der bindungstheoretische Ansatz.

Der sozialkognitive Ansatz des Career Counseling haben Lent, Brown und Hackett beschrieben. Sie leiteten ihren Ansatz von Albert Banduras Lerntheorie ab. Hierbei spielt das Konzept der Selbstwirksamkeit eine entscheidende Rolle. Dieses Konzept beinhaltet den Umstand, an die Wirksamkeit seiner eigenen Fähigkeiten zu glauben.  So konnte nachgewiesen werden, dass Frauen beruflich weniger Erfolg hatten, da sie weniger von ihren eigenen Fähigkeiten überzeugt waren. Daneben wirken sich unterschiedliche Faktoren wie z. B. die soziale Herkunft, Geschlechtszugehörigkeit, biografische Erfahrungen etc.  sich auf die berufliche Laufbahn aus. Entscheidend ist hier auch die Nutzung eines Netzwerkes, da auf diese Weise eigene Ressourcen geschont werden. Je mehr soziale Kontakte ausgebaut werden, desto erfolgreicher gestaltet sich oft das Berufsleben.  Im Rahmen dieses sozialkognitiven Ansatzes zur Laufbahnberatung wird jedoch lediglich auf den Beratenden bzw. auf die Beratende geschaut und darauf verzichtet, diesen Menschen im Kontext seines Umfelds zu betrachten.

Der ressourcenorientierte Ansatz von Hobfoll (1998) ordnet Ressourcen in einer dreistufigen Hierarchie an, die prinzipiell der Bedürfnishierarchie von Marslow entspricht (vgl.: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/beduerfnishierarchie.html).  Die Klienten sollen in der Beratung angehalten werden, sich um ihre Ressourcen zu kümmern, um quasi (psychisch) wieder „voll aufzutanken“. Hierzu gehört es, dass die Ratsuchenden lernen sollen, gerade unter Stress und im bisweilen anstrengenden Alltag, wieder mehr auf auch sich selbst zu achten und sich die Ressourcen zu holen, die sie gerade brauchen. Pädagogisches Ziel könnte sein, das Ressourcenmanagement der Einzelnen Ratsuchenden zu fördern.

Der bindungstheoretische Ansatz in der Berufslaufbahnberatung geht davon aus, dass frühkindliche soziale Beziehungen das eigene Sozialverhalten prägen. Eine gute Beziehung des Jugendlichen zu seinen Eltern ist in der Regel förderlich für eine gelungende Berufswahlentscheidung. Jugendliche mit einem sicheren Bindungsstil zeigten sich nach außen hin aktiver und letzten Endes beruflich erfolgreicher als  unsichere, ängstlichere Jugendliche, die sich eher defensiv verhielten.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Quelle:

GABLERS Wirtschaftslexikon. Das Wissen der Experten. Springer Gabler.: Bedürfnishierarchie. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/beduerfnishierarchie.html bzw. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/77711/beduerfnishierarchie-v5.html

GERSTENMAIER, Jochen; GÜNTHER; Susanne: Berufslaufbahnberatung (Career Counseling). In: NESTMANN, Frank; ENGEL, Frank, SICKENDIEK, Ursel (Hrsg.): Das Handbuch der Beratung. BAnd 2. Ansätze, Methoden und Felder. Tübingen: DGVT-Verlag, 2004, S. 933 – 945.

TRIEBEL, Claas: Kompetenzbilanzierung als psychologische Intervention. Wirkfaktoren und Wirkprinzipien in Laufbahnberatung und Coaching. Dissertation,  Universität der Bundeswehr München, März 2009, S. 28:  http://athene.bibl.unibw-muenchen.de:8081/doc/86279/86279.pdf,

Notwendigkeit der Berufswahl

„Das wichtigste im Leben ist die Wahl eines Berufes. Der Zufall entscheidet darüber.“
(Blaise Pascal, 1623-1662)

 

Soziale Berufe kann nicht jede(-r)!

Dass nicht jede bzw. jeder für soziale, pflegerische oder erzieherische Berufe geeignet ist, macht u. a. diese Webseite deutlich:

http://blog.soziale-berufe.com/

Hier erfahren Sie aus erster Hand, was es heißt, in diesen Berufen tätig zu sein.  Junge Leute berichten von ihren ersten Eindrücken, die sie beispielsweise im Rahmen eines Praktikums etc.  gesammelt haben. Während ein gewisser Justin nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr   Rettungssanitäter werden will (siehe: http://blog.soziale-berufe.com/2012/12/05/justine-18-das-fsj-hat-mir-bei-der-berufswahl-geholfen-5-12-12/), kommen Michelle Zweifel, ob sie sich für den richtigen Beruf entschieden hat (siehe: http://blog.soziale-berufe.com/2012/11/26/nach-dem-fsj-seminar-uberdenke-ich-meinen-berufswunsch-26-11-12/). Die Berufswahl braucht Zeit und vor allen Dingen Praxiserfahrungen.

Ansonsten hier noch eine Übersicht über die beliebtesten Berufe, für die sich Frauen und Männer entschieden haben: http://www.karrieretrends.de/wissen/analysen-und-studien/ranking-die-10-beliebtesten-studiengaenge-in-deutschland-2/003904/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Erfolgreiche Berufswahl = erfolgreich erwachsen werden

Dass eine erfolgreiche Berufswahl oft wesentlich ist für eine gesunde, psychische Entwicklung von Jugendlichen, zeigt sich, wenn man sich die entwicklungspsychologischen Hintergründe bewusst macht:

http://www.paedblog.de/2012/12/06/jugendliche-eltern/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kostenlose Zeitschrift downloaden

Laden Sie sich hier die folgende Zeitschrift bidok works (Zeitschrift für berufliche Integration in Tirol) – Ausgabe Juli 2012 –  kostenlos in Form einer Pdf-Datei herunter: http://bidok.uibk.ac.at/projekte/arbeitswelt_tirol/downloads/bidok-works-7-12.pdf

Dies sind die Themen (Quelle: siehe obigen Link):

„JUGENDCOACHING, SCHUBS & CO
BEITRÄGE DER FORSCHUNG ZU
INKLUSIVEN ÜBERGANGSPROZESSEN
CHANCEN AUF BILDUNG NUTZEN
SCHWERPUNKT SÜDTIROL
ESF-PROJEKT PERSONENZENTRIERTE
BERUFSORIENTIERUNG
DER BERUFSEINSTIEG FÜR MENSCHEN
MIT BEHINDERUNG
AUSBILDUNGS- UND BERUFSBERATUNG
FÜR JUGENDLICHE MIT BEHINDERUNG“

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Internetadressen zu Beruf und Arbeit

…bietet u. a. die Deutschlandweite Initiative Akademiker und Arbeitswelt (DIAA) an:

http://www.diaa.de/diaa/jobsuche/aiak_j2a.htm

Diese kritische Webseite möchte darauf aufmerksam machen, dass auch akademisch Gebildete nicht automatisch vor Arbeitslosigkeit geschützt sind.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

DAK fragt: „Bald Azubi?“

Die  DAK Gesundheit gibt Schülern, die sich um eine Ausbildung bewerben, Tipps und Ratschläge, wie sie sich bewerben, vorstellen und einen Eignungstest bestehen können. Zudem erhalten Auszubildende nützliche Informationen und Materialien für eine gesunde und erfolgreiche Ausbildung: http://www.dak.de/content/aktionglasklar/bald_azubi_2012.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Paedblog-Link-Tipp:

http://www.paedblog.de/2012/03/14/alkohol-spas-oder-miesmacher/

Isarrunde.de: Cybermobbing

Auch auf isarrunde.de geht es u. a. um das leidige Thema, wie man sich gegen Cybermobbing wehren kann. Cybermobbing betrifft sicherlich besonders die etwas Jüngeren (und damit Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger), die schon eher mit dem Chatten und Facebook großgeworden sind. Schauen Sie sich hier ein Video dazu an:
http://www.isarrunde.de/isarrunden/cybermobbing-mobbing-im-internet.html
Blogbeiträge zum Mobbing gibt es auch in meinem Paedblog:
http://www.paedblog.de/?s=mobbing
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Berufsfindung

Der Prozess der Berufswahl und Berufsfindung wird aus entwicklungspsychologischer Sicht wunderbar in den Arbeitsblättern von Werner Stangl beschrieben:

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/BERUFSFINDUNG/Berufsfindungsprozess.shtml

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Weitere Themen zur Berufsorientierung hat Stangl hier behandelt:

Links für Männer

Neulich habe ich auf Wunschvon Schülern und Bewerbern einige männerspezifische Links für gesammelt und diese thematisch geordnet hier eingefügt. Wer Interesse hat, mag sich einfach mal durchklicken:

Berufswahlberatung:

http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/berufsorientierung/links

http://www.vaeter.de/beruf

http://www.einstieg.com/no_cache/allgemeines/suche/suchergebnisse/?no_cache=1&q=M%E4nner&tx_indexedsearch%5Bsubmit_button%5D.x=0&tx_indexedsearch%5Bsubmit_button%5D.y=0

http://www.zeit-zum-bewerben.de/index.php?id=43

http://www.zfamedien.de/ausbildung/alleberufe/ausbildungaz.php

Sozialpädagogische, pschologische Hilfen:

http://www.maennerschmerz.com/adressen.htm

„Es geht darum, dass wir Männer miteinander ins Gespräch kommen und uns solidarisch gegenüber anderen Männern und ihrem Erleben zeigen!“

http://www.dissens.de/de/jugendarbeit/jungen-wg.php

Betreutes Wohnen für Jugendliche:

http://www.mannepotsdam.de

„Manne e.V. – Potsdam ist Träger der Fachstelle Jungenarbeit für das Land Brandenburg.“

http://www.men-center.at

„…psychologische, soziale oder medizinische Beratung, Anregungen für mehr Wohlbefinden und Gesundheit sowie kompetente Tipps zu fast allen Gesundheitsfragen.“

http://www.diakoniedortmund.de/front_content.php?idcat=492

Beratung (auch) für Männer – in Dortmund

Gewalt & Missbrauch bei Jungen & Männern:

http://www.bzfg.de

„Das Berliner Zentrum für Gewaltprävention bietet Männern, die Gewalt ausüben, die Möglichkeit, sich in einem strukturierten Gruppenprogramm mit dem eigenen Gewaltverhalten, seinen Beweggründen und Konsequenzen auseinander zu setzen und alternative Verhaltensstrategien zu erlernen.“

http://www.tauwetter.de

„Ziel der Informations- und Beratungsstelle ist die Unterstützung von Männern, die als Junge sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren…“

Männerbildung:

http://www.gim-goettingen.de

„GIM – Göttinger Institut für Männerbildung & Geschlechterbegegnung“

Beratung für Väter:

http://www.vaeter.de

„Die Website für den Mann mit Kind Vaeter.de ist eine Internetplattform für Väter und Männer, die Familie und Beruf besser vereinbaren möchten.“

http://www.youngavenue.de/index.html

„Wir bieten nicht-kommerzielle, interaktive Information und Beratung für Kinder und Jugendliche. YoungAvenue.de ist eine Seite der Kinderschutz-Zentren in Deutschland.“

http://www.mannege.de

http://www.mannege.de: „Das Väterzentrum Berlin macht viele Angebot für Väter – damit Vatersein noch mehr Spaß macht.“

http://www.beratung-caritasnet.de/index.php?id=944

„In elf esperanza-Beratungsstellen arbeiten deshalb männliche Berater als Ansprechpartner für werdende Väter.“

http://www.sozialnetz.de/ca/c/ha/?themenbereiche=&fld_ia=a%2Falle&submit.x=0&mode=selbst&fld_zg=a%2Falle&fld_tb=a%2Falle&textfieldName=M%E4nner&submit.y=0

Sozialnetz Hessen: „Der Suchbegriff  “Männer“ ergab Treffer…“

Wehrdienst, Zivildienst & FSJ für junge Männer:

http://www.heidelberg.de/servlet/PB/menu/1124621/index.html

http://www.spiegel.de/schulspiegel/abi/0,1518,306833,00.html

(Kritischer Artikel über „Drückeberger“.)

http://www.maschinenring.at/de/leistungen/aushilfe_personal/notsituation/zivildiener/index.aspx

http://www.schule.de/schule-ausbildung/index.php/zivildienst+stellen

http://www.katholische-kirche.de/2461_4861.htm

FSJ statt Zivildienst.

http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=themen_artikel_archiv&_id=1166103

Magazin der Bundeswehr.

Weitere interessante Informationen für Jungen & junge Männer:

http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EF529DE9309DC47BD8F4C2C3A75F51B26~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(Karriere nach dem Militär)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/dossiers/rechte_gewalt/060926_2/index.php

(Kritischer Artikel über Junge Nazis ohne Bildung.)

http://www.aeg-signum.de/aktuelles-0509lernen.html

„Das Lernen verlernt.“ Ein kritischer Artikel.

http://dbs.schule.de/metasuche/qsuche.html?feldinhalt1=M%E4nner&bool1=AND&finden=finden&searchall=ja&datenbanken%5B%5D=dbs_seiten&DBS=1&art=einfach

Diverse Artikel & Berichte über „Männer“: Deutscher Bildungsserver.

Zeitschriften & sonstige Medien u. a. für Jungen, Männer & Väter:

http://www.familienhandbuch.de/cmain/

http://www.paps.de/

http://www.switchboard-online.de/

Foren & Weblogs für Jungen & Männer:

http://www.mannkomm.de/

Ein Männer-Blog.

http://blogamt.wordpress.com/2006/02/page/2/

Arbeitsloser Blogger.

Der ewige Praktikant:

http://www.hib-braunschweig.de/data/2004/20040921_ausg_prak.php

http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2005/14/Generation_Praktikant.pdf

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Links 4 u Arbeitsschutz

Damit junge (und ältere) Bewerberinnen und Bewerber auch wissen, wie sie ihre Gesundheit möglichst lange erhalten, um auch beruflich fit zu bleiben, habe ich Ihnen hier einige Links herausgesucht, die zu Webseiten über den Arbeitsschutz führen:
http://www.baua.de/de/Startseite.html__nnn=true

http://www.nextline.de/webcom/show_softlink.php/_c-12/i.html

http://www.mittelstand-und-familie.de/

http://www.hvbg.de/d/pages/index.html (nun neu: http://www.dguv.de/inhalt/rehabilitation/fitimsport/index.jsp)

http://arbeit-und-gesundheit.de/webcom/show_softlink.php/_c-120/i.html (nun neu: http://arbeit-und-gesundheit.de/webcom/show_download.php/_c-281/_cat-6/_lkm-284/i.html /  Siehe aber auch:  http://www.arbeitsschutz-center.de/webcom/show_download.php/_c-89/_lkm-323/i.html)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge