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Dieter Mertens: Schlüsselqualifikationen und Bildung (1974)

Dieter Mertens gilt als „Urhebers“ des Konzepts der sogenannten „Schlüsselqualifikationen„. In seinem Artikel aus dem Jahr 1974 „Schlüsselqualifikationen. Thesen zur Schulung für eine moderne Gesellschaft.“ beschreibt er, dass eine moderne Gesellschaft mit all ihrem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt voraussetzt, dass stets genügend Fachkräfte durch umfassende „Schulung“ befähigt werden, (produktiver) Teil dieser Gesellschaft zu werden.

Die Schulung, die eine (gesicherte) Existenz in einer modernen Gesellschaft befähigen soll, beinhaltet im Wesentlichen drei Dimensionen, so Mertens, und zwar Persönlichkeitsschulung, beruflich-fundierte Schulung und eine Schulung zum gesellschaftlichen Verhalten. Gleichzeitig jedoch birgt jede Form von Schulung, die einen Teil von Bildung darstellt, stets mehrere Dimensionen. Denn schließlich könne man auch in der beruflichen Schulung durchaus etwas lernen, was sich auf den gesellschaftlichen Umgang bezieht. Daher widerspricht Mertens der Auffassung, dass Lehrpläne und Curricula nach diesen drei Dimensionen aufgespalten werden sollen.  Es mache also wenig Sinn, z. B. Allgemeinbildung der beruflichen Bildung gegenüberzustellen und so zu tun, als handelte es sich um Gegensätze.  Reformen müssten sich demnach stets auf alle Dimensionen von Schulungen beziehen.

Wichtig sei auch, zu bedenken, dass erwartet werden kann, dass der Anteil an Arbeit drastisch zurückgehen wird, um den Lebensunterhalt zu sichern. Ein Großteil der Zeit  wird durch andere Aufgaben beansprucht, die sich durch verschiedene Rollen in der Gesellschaft ergeben werden (z. B. die Rolle des Bürgers, des „Freizeitverwenders“ etc.). Zudem lässt sich feststellen, dass die Wissenschaft immer stärker versucht, Antworten im Bereich der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zu finden, um Aussagen zu erhalten, wie die zukünftige, optimal gestaltete Bildung auszusehen habe. Doch nach anfänglicher Euphorie in den 1960ern seien die Instrumente stark ausgereizt, um zuverlässsige Prognosen darüber zu treffen, wie Bildung zukunftsfähig zu gestalten sei. Bildungsplanung sei zudem, trotz eines aufgeblähten Instrumentariums an (natur-) wissenschaftlichen Methoden und Zugängen, noch immer machtpolitisch gelenkt, weniger aus sachlogischen und wissenschaftlichen Gründen heraus gestaltet.  Zudem seien Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung in ihrer Aussage sehr eng begrenzt. Im Prinzip könnten diese lediglich vergangene Trends beschreiben, die kaum auf zukünftige Entwicklungen übertragbar seien.  Nebenbei decken sich die verwendeten Begrifflichkeiten nicht zwischen dem beruflichen Bereich und dem Bereich der Bildung.  Mertens weist darauf hin, dass auch eine Zergliederung von technischen Arbeitsschritten nicht wirklich hilft, daraus entsprechende Curricula neu abzuleiten. Denn hierbei handelt es sich stets um eine Momentaufnahme, die bereits in diesem Augenblick, in dem man die Schritte auswertet, veraltet und kaum aussagekräftig sein kann für die Planung zukünftiger Bildung. Mertens kritisiert, dass mit dem vagen Schlüsselbegriff der Mobilität scheinbar etwas gefunden wurde, was bildungspolitisch alles und nichts erklären soll. Doch wie bereits in der Vergangenheit gezeigt wurde, helfen solche Begriffe wie z. B. auch „Mündigkeit“ oder „Selbstbestimmung“ – dann eben auch „Mobilität“ – nicht, konkret zu beschreiben, was zukünftig und effektiv bildungspolitisch erwartet werden kann.

Moderne Gesellschaften haben demnach nur unzulängliche Orientierungshilfen in Form von vagen Prognosen zur Hand, sodass es besser sei, eine „offene Planung“ bereitzuhalten. Anstatt sich bildungspolitisch auf angeblich zu erwartende gesellschaftliche Zustände einzurichten, empfiehlt Mertens stattdessen, das Bildungswesen flexibler zu gestalten.  Mertens verweist auf scheinbar paradoxe gesellschaftliche Erwartungen: Einerseits würde man eine zunehmde Intellektualisierung in allen Arbeitsbereichen einfordern und zugleich sich darüber beklagen, dass der Nachwuchs sich von seiner beruflichen Bildung her immer weiter von praktischer Arbeit entfernt.  Zudem fordere man immer mehr, dass SchülerInnen berufsbezogene Inhalte in der Schule erlernen sollen, gleichzeitig setze man sich immer stärker dafür ein, dass allgemeinbildende Inhalte Eingang in Ausbildung bzw. der Schulung beruflicher Inhalte finden. Doch der Widerspruch ist schnell aufzulösen: Mertens verweist darauf, dass der rasche Wandel von Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzgestaltungen und der hohe Grad der Arbeitsteilung einhergehe mit einem stets hinterherhinkenden bildungspolitischen Versuch, Curricula schnell neu der beruflichen Realität anzupassen, weswegen es einen Kompromiss gäbe: Arbeitgeber müssten prinzipiell darüber klagen, dass frisch Ausgebildete bzw.  studierte Kräfte noch nicht „richtig“ beruflich einwandfrei einzusetzen seien, während andererseits bei den Hochschulabsolventen und Auszubildenden das Gefühl besteht, trotz einer gewissen, breitgefächerten (Aus-) Bildung nicht wirklich auf das Berufsleben vorbereitet zu sein. Insofern besteht der gefundene Kompromiss eher darin, sich möglichst schnell ein breites Fakten- und Methodenwissen zu erarbeiten, anstatt eine übergeordnete Sicht zu gewinnen. Dieser Kompromiss ist ein „fauler“, sodass Mertens hier das Konzept der „Schlüsselqualifikationen“ entwirft: Die Pädagogik habe es bereits vorgemacht und daher müsse sie sich hier auch einsetzen für eine Definition von Fähigkeiten, die erforderlich sind, um die Wirklichkeit tatsächlich bewältigen zu können. Dabei dürften diese Begriffe nicht zu abstrakt (wie z. B. „Mündigkeit“ oder „Mobilität“) sein, jedoch auch nicht zu konkret wie z. B. die Bezeichnung einzelner Schulfächer es sind.  Schlüsselqualifikationen seien geeignet, die geforderten Bildungsziele zu definieren. Sie stünden für die Eignung und Befähigung von ganz unterschiedlichen Anforderungen, zudem könnten in der Weise gebildete Menschen auch in unvorhergesehenen Situationen angemessen reagieren.  Je unüberschaubarer die Gesellschaft sich entwickelt, desto eher sei  es vonnöten, dass Menschen solche Schlüsselqualifikationen erworben haben, wobei diese Schlüsselqualifikationen selbst dem gesellschaftlichen Wandel unterworfen sind. Mertens beschreibt in diesem Kontext vier verschiedene Typen, die Bildungselemente haben können:

Basisqualifikationen: Viele Fähigkeiten beziehen sich u. a. auf das Logische, Analytische, Kreative und Strukturelle. Hier geht es zudem darum, das Lernen an sich sehr gut gelernt zu haben.

Horizontalqualifikationen: Hiermit ist die Fähigkeit beschrieben, gesichertes Wissen effektiv und gezielt abrufen zu können. Der entsprechend fachlich Geschulte stellt sein Fachwissen „horizonterweiternd“ zur Verfügung, bringt sein Spezialwissen hier als Experte mit ein. Zumindest weiß dieser, wo er dieses Wissen abrufen kann.

Breitenelemente: Hier verfügt jemand über spezifisches Wissen und Fertigkeiten, die in breiten Bereichen des Arbeitslebens lediglich in unterschiedlichen Codes oder Sprachvarianten, also stets unterschiedlich kodifiziert sind. Im Vergleich lassen sich aber solche Elemente herausfinden. Als Beispiel gibt Mertens an, dass z. B. die Arbeitssicherheit in über 500 Ausbildungsberufen auf jeweils unterschiedliche Weise vermittelt würde.

Vintage-Faktoren: beschreiben nach Mertens die Faktoren, die helfen, die intergenerativen Bildungsdifferenzen auszugleichen. Die älteren lernen von den jüngeren Arbeitnehmern und umgekehrt. Hier gleicht z. B. ein lebenslanges Lernen bei älteren Arbeitnehmern oft aus, was jüngere Arbeitnehmer frisch in die Berufs- und Arbeitswelt an erworbenem Wissen und an Fertigkeiten mitbringen. Jüngere profitieren wiederum von der Erfahrung und Routine der Älteren.

Mertens verweist darauf, dass der Erwerb von Schlüsselkompetenzen in einer sich rasch wandelnden Gesellschaft unverzichtbar sei. Jedoch gehöre zur Persönlichkeitsbildung mehr als nur eine Ansammlung von verschiedenen Schlüsselkompetenzen. Um diese Art von Persönlichkeitsentwicklung zuzulassen, bedürfe  es daher der Freiheit, die  eigene Bildung individuell so zu gestalten, wie es den persönlichen Neigungen und Bedürfnissen entspricht.

Quelle: Studienbuch Theorien der beruflichen Bildung – Grundzüge der Diskussion im 20. Jahrhundert.  (Studienbücher Berufs- und Wirtschaftspädagogik – BAnd 1, Hrsg: Klaus Hanrey), Bad Heilbrunn / Obb.: Julius Klinkhardt Verlag, 2001, S.149 – 165.

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Planet Beruf – Für gut befunden

Laut BW Bildung und Wissen hat die bekannte Webseite der Bundesagentur für Arbeit „Planet Beruf“ bereits Anfang 2011 eine gute Bewertung von test.de, eine Internetpräsenz der Stiftung Warentest, erhalten.

Den Bericht können Sie hier lesen: http://www.test.de/Berufsorientierung-fuer-Schueler-im-Internet-Im-Raumschiff-zum-Traumjob-4184209-0/

Aus beruflicher Sicht kann ich bestätigen, dass diese Seite gut geeignet ist für Schüler und Teilnehmer einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Wichtig ist es, dass man die jungen Leute nicht einfach davor setzt und „machen lässt“, sondern dabei bleibt und sie durch das Programm führt. Viele vergessen erfahrungsgemäß, den sogenannten Stärkencheck zu absolvieren. Damit würde eine Fremdeinschätzung fehlen. Zudem dient dieser Stärkencheck auch nebenbei als gute Vorbereitung für einen Einstellungstest.

Silvio Ströver, Bildungsbegleiter

 

Fachforum „ERST MAL DEN ABSCHLUSS MACHEN – UND DANN?

Auf der Webseite des Jugendhilfeportals wird auf das Fachforum „ERST MAL DEN ABSCHLUSS MACHEN – UND DANN?“ in Frankfurt am Main hingewiesen. Es wird am 05.03.2013 stattfinden, die Anmeldung ist nur noch bis morgen (= Freitag, den 22.02.2013) u. a. hier möglich: http://www.jugendhilfeportal.de/jugendarbeit/artikel/eintrag/junge-menschen-in-ausbildung-und-beim-berufseinstieg-fachforum-im-maerz/.

Gerne verweise ich hier ebenfalls wie das Jugendhilfeportal für mehr Informationen auf die Webseite des Zentrums Eigenständige Jugendpolitik: http://www.allianz-fuer-jugend.de/.

Hier werden alle Veranstaltungen aufgelistet, die das oben genannte Zentrum durchführt: http://www.allianz-fuer-jugend.de/Veranstaltungen/451/.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ausbildungsmarketing

Heute müssen Betriebe aktiv auf Bewerberinnen und Bewerber zugehen, um geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Viele Betriebe gehen zur Universität und veranstalten eine Jobmesse. Manche Berufe erfreuen sich jedoch großer Beliebtheit, wie z. B. der Kfz-Mechatroniker oder der Beruf der Bankkauffrau. Auch Berufe in der IT-Branche werden gerne erlernt.

Jedoch haben es Berufe im Gaststättengewerbe, in der Pflege, im Lebensmittelbereich oder auch in der Hotelbranche es zunehmend schwer, Nachwuchs zu finden. Professor Dr. Friedrich Hubert Esser ist der Überzeugung, dass Betriebe, die in diesen Berufsfeldern vertreten sind, verstärkt die Vorzüge einer Ausbildung in ihrem jeweiligen Gewerbe deutlich machen müssen. Insbesondere ist es hier wichtig, auf gute Job- und Karrieremöglichkeiten aufmerksam zu machen, wie es z. B. der  preisgekröntenMalzers Backstube“ in Gelsenkirchen (Ruhrgebiet/Nordrhein-Westfalen) gelungen ist, die sich mehr als lediglich schöne Hochglanzbroschüren für Schülerinnen und Schüler ausgedacht haben, um  jungen Leuten eine gute, berufliche Perspektive im Bäckereihandwerk zu bieten.

Lesen Sie hierzu das Interview auf Bildungsklick.de, auf das sich dieser Berufepaedblog-Artikel bezieht: http://bildungsklick.de/a/86800/ausbildungsmarketing-den-jugendlichen-zeigen-dass-sie-in-diesem-beruf-erfolgreich-sein-koennen/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

NRW-Justiz: Lehrbriefe eines Professors

Wie begeistert man den Nachwuchs für einen Berufszweig? Professor Peter Dyrchs hat einen literarischen Weg gewählt und schrieb einer imaginären Schülerin namens „Passionara“ Lehrbriefe, die helfen sollen, das Jura-Studium in vielen Facetten zu verstehen. Am Ende steht die Entscheidung fest. Wird Passionara Jura studieren? Lesen Sie selbst: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/bereich_schueler/briefe_an_passionara/index.php.

Weitere Informationen für Schülerinnen und Schüler über das Jura-Studium gibt es  auf dieser Webseite: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/bereich_schueler/index.php – Eine Übersicht über Berufsbilder im Justizwesen finden Sie dagegen hier: http://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/Stellen/berufsbilder/index.php.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

VER.DI Jugend: Vorstellungsgespräch & Assessment Center & weitere Tipps

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft VER.DI hat im VER.DI-Jugend-Portal eine Rubrik zur Berufsorientierung: http://ausbildung.info/berufsorientierung. Zudem möchte ich hier auf die Rubrik Vorstellungsgespräch & Assessment Center hinweisen: http://ausbildung.info/vorstellungsgespraech-assessment-center.

Daneben gibt es nützliche Tipps rund um das Studium: http://ausbildung.info/studium, um die Ausbildung: http://ausbildung.info/ausbildung, um den Berufseinstieg: http://ausbildung.info/berufsseinstieg und um den Bereich der Fort- und Weiterbildung: http://ausbildung.info/weiterbildung.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Unterrichtsmaterialien zur Berufsorientierung, Schule und Arbeitswelt

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat in der Rubrik „Berufsorientierung – Schule und Arbeitswelt“ informative Links zusammengestellt und zudem Broschüren, Video-Tipps, online durchzublätternde Themenhefte und weitere nützliche Tipps hier veröffentlicht: http://www.gew.de/Berufsorientierung_Schule_und_Arbeitswelt.html.

Diese GEW-Webseite ist daher nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrerinnen und Lehrer interessant.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Karriere bei der Sparkasse

Wer gerne in einer Bank arbeiten möchte, kann sich u. a. auch bei der Sparkasse bewerben. Sie bietet unter anderen Schülern Praktika und Ausbildungsplätze an:  http://karriere.sparkasse.de/schulabgaenger/index.html – wobei es hier zur Sparkassen-Stellenbörse geht: http://karriere.sparkasse.de/stellen_und_ausbildungsplatzboerse/index.html.

Auch Hochschulabsolventen können sich im Karriere-Portal der Sparkasse nach Stellenmöglichkeiten umschauen: http://karriere.sparkasse.de/hochschulabsolventen/index.html.

Arbeitssuchende und Berufserfahrende können sich hier ebenfalls bewerben: http://karriere.sparkasse.de/berufserfahrene/index.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Kölner Universität als Schüler entdecken

Schülerinnen und Schüler aufgepasst!

Die Universität Köln bietet nicht nur ein „Schnupperstudium“ an, sondern gibt auch nützliche Tipps zur Studienwahl und hilft bei der Entscheidung. U. a. werden auch Tests beschrieben, die Auskunft geben, ob man für dieses oder für jenes Studium geeignet ist. Manche Tests sind kostenpflichtig, andere wiederum sind kostenlos (siehe Beschreibungen). Die Uni Köln hat auch Self-Assessments verlinkt, ebenfalls Testverfahren, die helfen, berufliche Fähigkeiten festzustellen und damit die richtige Wahl für einen Studiengang zu treffen:

Self-Assessments & Eignungstests: http://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung21/content/schueler/erkunden/self_assessments_und_eignungstests/index_ger.html

Wer also Interesse hat, an der Uni Köln zu studieren, kann sich hier über Bewerbungsmöglichkeiten informieren: http://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung21/content/schueler/bewerben/index_ger.html

Hier nocheinmal alle Beratungsangebote der Universität Köln im Überblick: http://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung21/content/beratungsangebote/index_ger.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Karriere bei Karstadt

Bewerber/-innen, Studenten/-innen und Schüler/-innen aufgepasst! Wer möchte nicht gerne bei Karstadt Karriere machen? Informieren Sie sich hier über Arbeitsstellen, über Praktikumsmöglichkeiten, Ausbildungschancen und Trainee-Programme bei Karstadt:

Jobs: http://www.karstadt-karriere.de/de/Arbeiten-bei-Karstadt.html

Für Schüler: http://www.karstadt-karriere.de/de/Schüler.html

Ausbildungsplätze: http://www.karstadt-karriere.de/de/Schüler/Ausbildung.html

Schüler-Praktika: http://www.karstadt-karriere.de/de/Schüler/Schülerpraktikum.html

Für Studierende: http://www.karstadt-karriere.de/de/Studenten.html

Praktika für Studenten / -innen: http://www.karstadt-karriere.de/de/Studenten/Praktikum-für-Studenten.html

Trainee-Programme für Studenten/-innen: http://www.karstadt-karriere.de/de/Studenten/Trainee-Programme.html

Ein Wort an die Eltern: http://www.karstadt-karriere.de/de/Schüler/Informationen-für-Eltern.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ruhrnachrichten: Ticker 4U – Schüler schreiben für Schüler

Die Ruhrnachrichten berichten hier über informative Betriebserkundungen, lehrreiche Schul-Aktionen und spannende Angebote von und für Schüler: http://www.ruhrnachrichten.de/leben/beruf_und_bildung/ticker4u/

So können Interessierte vomvereinseigenen Museum der Dortmunder Borussia“ erfahren, lesen von Spendenaktionen durch Schüler oder können ein interreligiöses  Interview von Grundschülern und vieles mehr nachlesen.

Das Besondere liegt darin, dass diese Ruhnachrichten-Artikel von Schülern bzw. Kindern und Jugendlichen aus dem Ruhrgebiet und aus dem Münsterland geschrieben und nun hier veröffentlicht wurden: http://www.ruhrnachrichten.de/leben/beruf_und_bildung/ticker4u/art119615,0,5-pg0#5_layout_spc_item4e.

So lernen die Schüler nicht nur, wie in einem Medienprojekt eigene Beiträge verfasst und veröffentlicht werden, sondern in der Begegnung mit Betrieben und sonstigen Einrichtungen auch, wie Menschen leben, arbeiten und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben etc.. Insofern ist dies nicht nur etwas für angehende Reporter, sondern auch für all die, die über ihren eigenen „Tellerrand“ schauen wollen!

Hier können Sie sich für das Schulticker-Projekt anmelden: http://www.ruhrnachrichten.de/_/tools/bb_redirect.html?sec=97e9855fa9f6a22f111b1bafaf64a37e&url=http%253A%252F%252Fwww.ticker4u.de%252Fschulticker%252F&lbx_id=61518

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Berufliche Spätfolgen des Schulschwänzens

Fehlen Schülerinnen und Schüler oft unentschuldigt oder haben sie für ihr Sozialverhalten und für ihre Teamfähigkeit eher schlechte Beurteilungen erhalten, bekommen sie trotz guter Noten in den Schulfächern bei einer Bewerbung um ein Praktikum oder um eine Ausbildung eher eine Absage.

Der Grund ist ganz einfach: Betriebe möchten keine unzuverlässigen Bewerber ausbilden bzw. einstellen. In Schleswig-Holstein gehen die Schüler z. B. bereits nach der 9. Klasse idealerweise mindestens mit einem Hauptschulabschluss von der Schule. Wenn sie die Mitarbeit im Unterricht vorher nicht immer so ernst genommen haben, können sie durchaus bei einer Bewerbung damit rechnen, dass die möglichen Arbeitgeber die letzten drei Schulzeugnisse sehen möchten. Und wenn wenn beispielsweise im Schulzeugnis der Klasse 8 (2. Halbjahr) unentschuldigte Fehlzeiten auftauchen und in den Kopfnoten Bemerkungen stehen wie „Schulische Mitarbeit = zu selten“ etc., so bekommt natürlich ein anderer Bewerber mit mehr Motivation und Durchhaltevermögen die Zusage. Es reicht nicht, sich schulisch erst „auf den letzten Metern“ anzustrengen.

Wichtig ist es, u. a. kontinuierlich zu zeigen, dass man zuverlässig und engagiert mitarbeitet, pünktlich auch nach den Pausen wieder in der Schulklasse ist, die Hausaufgaben erledigt und sich gut vor- und nachbereitet, sich sowohl mündlich als auch schriftlich beteiligt.

Hierzu gibt es einen Focus-Artikel, der beschreibt, warum Schulschwänzer oftmals beruflich nicht erfolgreich sind: http://www.focus.de/finanzen/karriere/bewerbung/tid-5714/bewerbung_aid_55995.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wer beleidigt, riskiert sehr viel!

Einige Jugendliche ziehen beleidigend und pöbelnd durch das Internet und können sich nicht vorstellen, dass solch ein Verhalten durchaus ernste Folgen haben kann, wenn man sich irgendwann um ein Praktikum, um eine Ausbildung oder um eine Arbeitsstelle bewirbt – oder wennn man bereits in Lohn und Brot steht.

Die meisten Arbeitgeber recherchieren gründlich über Mitarbeiter und Bewerber im Internet, so auch z. B. in diesem Fall: Ein Mitarbeiter der Caritas hatte offenbar den Papst im Internet diffamiert und kassierte dafür eine fristlose Kündigung, was Sie hier in der Süddeutschen nachlesen können: http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitgeber-katholische-kirche-papst-geschmaeht-job-weg-1.1177512

Daher ist es wichtig, Jugendlichen bereits in der Schule bewusst zu machen, dass sie auch im eigenen Interesse aufpassen sollten, was sie z. B. auf Facebook-Seiten posten. Interessant erscheint mir in diesem Kontext auch der Artikel http://abizeitung-abibuch.de/ideen/kritik-und-beleidigung/.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

„Jugendhilfeorientierung am Übergang Schule – Beruf. Was brauchen Jugendliche?“

Dr. Petra Lippegaus-Grünau (Bundesinstitut für Berufsbildung) hielt am 21. März 2012 in Frankfurt am Main einen Vortrag mit dem Titel: „Jugendhilfeorientierung am Übergang Schule – Beruf. Was brauchen Jugendliche?“ Ihre Antwort auf diese Frage können Sie hier nachlesen: http://www.good-practice.de/vortrag_petra_lippegaus.pdf

Sie beschreibt traditionelle, defizitorientierte Modelle der Benachteiligtenförderung und leitet daraus ab, dass die heutige Sozialarbeit sich viel stärker als bisher am „Subjekt“ (also am Menschen) orientieren muss und jeden Einzelnen als begabt, talentiert, als mit Kompetenzen ausgestatteten Menschen sieht.

Ziel muss daher sein, die Entwicklung biografischer Gestaltungskompetenz zu ermöglichen. Dabei geht es z. B. darum, mit Phasen der Arbeitslosigkeit gut umgehen oder darum, flexibel auf sonstige individuelle Problemlagen reagieren zu können, letzten Endes, einen eigenen Weg gehen zu können auch bei allen Schwierigkeiten.  Ein wichtiger Auslöser hierfür ist die Debatte um die Inklusion gewesen, die jeden Menschen als vollwertig anerkennt, unabhängig von der Leistungsfähigkeit.

Pädagogische Aufgaben sind daher mit „ermutigen“, „ermöglichen“, „befähigen“, „motivieren“ oder auch mit „stärken“ zu benennen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jobbörse für Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler

In Leipzig findet am 17.01.2013 eine „5. Mitteldeutsche Jobbörse für NaturwissenschaftlerInnen“ statt. Organisiert wird diese Jobbörse von dem JungChemikerForum Leipzig in Kooperation mit der Graduiertenschule BuildMoNa der Universität Leipzig. Klicken Sie auf die folgende Webseite, um mehr Informationen zu erhalten: http://www.jcf.uni-leipzig.de/jobmesse.html

Link-Tipp: 

JungChemikerForum Leipzig-Webseite: http://www.jcf.uni-leipzig.de/

BuildMoNa-Webseite der Universität Leipzig: http://www.buildmona.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge